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Berlin:
"Nur mäßiges Interesse am deutschen
Pass / Ausländerbeauftragte John: 'Viele sind über Reform
des Staatsangehörigkeitsrechts enttäuscht' - Große Informationslücken
... Die umstrittene Regelanfrage beim Verfassungsschutz sieht
die CDU-Politikerin Barbara John kritisch: 'Auch ich möchte nicht,
dass Verfassungsfeinde eingebürgert werden. Es muss aber ein Weg gefunden
werden, der das verhindert, ohne gleich jeden Ausländer zu überprüfen.'
Der Verwaltungsaufwand sei beträchtlich. Einzelne Bezirksämter
wie Neukölln, die bereits angekündigt haben, dass sie eine Regelanfrage
einführen wollen, könnten jedoch als 'Testlabor' dienen. Der Türkische Bund
in Berlin-Brandenburg (TBB) und die Berliner Grünen haben die Regelanfrage
bereits abgelehnt. Antragsteller würden zu 'potenziellen Verfassungsfeinden',
sagte TBB-Sprecherin Eren Unsal." WELT 10.1.00 S. 38
"Drei Knackpunkte bei der Einbürgerung
... 2. Die Regelanfrage. Die von einigen Bundesländern
geplante Regelanfrage zur Verfassungstreue ist äußerst umstritten.
... Berlin wird sich nun entscheiden, ob es die Regelanfrage einführen
will oder nicht. In Brandenburg wird es keine Regelanfrage geben. Bei Verdacht
soll der Verfassungsschutz eingeschaltet weden. ..." WELT 10.1.00
S. 38
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Brandenburg:
"Regierung für Verjährung:
In der Landesregierung gibt es Überlegungen zur Einführung
von Verjährungsfristen bei einer früheren Stasi-Tätigkeit.
... Innenminister Jörg Schönbohm (CDU). Nach Angaben des Ministers
wurden im Öffentlichen Dienst während der zurückliegenden
Jahre 72 662 Beschäftigte durch die Gauck-Behörde überprüft."
BerlZtg 10.1.00 S. 26
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