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Interview:
"'Ein Medium zur Agitation' / Zahl der rechtsextremen
Internet-Seiten seit 1996 verzehnfacht
Peter Frisch, Präsident des Bundesverfassungsschutzes,
warnt vor der Zunahme rechtsextremistischer Seiten im Internet. Kurt
Sagatz befragte ihn zu den Gefahren der neuen Medien.
... Frisch: 'Die Telekommunikation, insbesondere rechtsextremistische
Infotelefone und Handys, werden für die Koordination und Mobilisierung
der Szene genutzt. Eine wesentliche Gefahr sehe ich darin, dass die neuen
Medien es Extremisten oder sogar Terroristen ermöglichen, sich - insbesondere
unter Zuhilfenahme von Verschlüsselungs- und Anonymisierungstechniken
- der Überwachung durch die Sicherheitsbehörden teilweise zu
entziehen.' ... 'Von dem 330 Homepages deutscher Rechtsextremisten
weisen etwa 80 Straftatbestände wie beispielsweise Volksverhetzung
auf. Diese werden, wie gesagt, anonym über Provider im Ausland eingestellt.
Dem BfV gelang es jedoch bei rund einem Fünftel der bekannt gewordenen Fälle,
Betreiber zu identifizieren und anschließend die Strafverfolgungsbehörden
zu unterrichten.'" Tsp 16.1.00 S. 30
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"Der zähe Kampf gegen die Vergangenheitsbewältigung mit dem Reißwolf / Können die von der Stasi zerrissenen Papiere am Fließband rekonstruiert werden?" FAZ 15.1.00 S. 3
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"Die eigene Akte ist nicht mehr / Aber ihre DDR-Erfahrung wird Marianne Birthler, designierte Leiterin der 'Gauck-Behörde', selbst mitbringen"
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LOKALES
Berlin:
"Elektronisches Ticket der BVG: Sonntag beginnt
die heiße Phase
... 26 200 Tester sind dann im Feldversuch unterwegs, checken
mit dem elektronischen Ticket in Bussen und Bahnen ein. ... Nach einer
ersten Zwischenbilanz der BVG habe sich die Technik bislang als stabil
erwiesen. Soft- und Hardware würden weitgehend reibungslos funktionieren,
sagte BVG-Sprecher Klaus Wazlak. ... Der gemeinsame Feldversuch von
BVG, dem Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB) und der S-Bahn endet
am 15. April. Ergibt die Auswertung eine positive Einschätzung,
und wird der Feldversuch von den Beteiligten als Erfolg gewertet, soll
das elektronische System 2003 in Berlin und Brandenburg eingeführt
werden und den Fahrschein aus Papier völlig ersetzen." MoPo
15.1.00 S. 31
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Brandenburg:
"Datenschützer: Information ist kein Almosen
/ Unterlagen würden oft nur zögerlich offen gelegt
Brandenburgs Datenschutzbeauftrager Alexander Dix
hat an die Landesverwaltung appelliert, die Bürger besser zu
informieren. ... Amtliche Unterlagen würden trotz des Gesetzes
zur Akteneinsicht und noch immer allzu zurückhaltend offen gelegt.
Dies sei aber eine 'Bringschuld' gegenüber Interessierten. ... Während
Berlin bereits seit November 1999 über ein Gesetz zur Informationsfreiheit
verfüge, solle in Schleswig-Holstein demnächst eines verabschiedet
werden. Brandenburg hatte im März 1998 als erstes Bundesland
das Recht auf Akteneinsicht und Informationszugang zum verfassungsmäßigen
Recht erhoben. ... 1998 zählte das Innenministerium bei den Ministerien
und deren nachgeordneten Einrichtungen 68 Anträge auf Akteneinsicht." BerlZtg
15./16.1.00 S. 31
"Anträge auf Akteneinsicht nehmen zu / Brandenburger Beispiel findet in anderen Ländern Nachahmung" ND 15.1.00 S. 12
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