Privacy Magazine - Hauptseite Das Privacy Magazine "prima" wird vom Berliner Datenschutzbeauftragten zusammengestellt und herausgegeben. Die regelmäßigen - an Wochentagen täglichen - Ausgaben enthalten eine Übersicht von datenschutzrelevanten Berichten der (von uns) ausgewählten Berliner und überregionalen (deutschen) Presse.

 

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Ausgabe vom 18. Januar 2000

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"Neun Wohnungen wurden belauscht
Im Jahr 1998 sind nach Auskunft der Bundesregierung neun Wohnungen akustisch überwacht worden. ... 20 Personen sind der Bundesregierung zufolge von der Wohnraumüberwachung betroffen gewesen, darunter sechs Nichtbeschuldigte." ND 18.1.00 S. 4

"Wohnungsüberwachung:
... Die längste Überwachung habe es mit 42 Tagen in Bayern gegeben. ... Die Kosten der Überwachung hätten bei 65 358 Mark gelegen." BerlZtg 18.1.00 S. 6

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"Kommunizieren statt kontrollieren / Architektur-Studierende entwickelten neue Videotechnik
Überwachungskameras, wohin das Auge schaut. Es gibt Plätze in der Stadt, da fühlen wir uns regelrecht ausspioniert: Banken, Einkaufszentren, Parkplätze. 'Wir wollen diese Videotechnik demokratisieren', sagt Architekturstudent Andre Schmidt. ... ... Chat-Stop, die Bushaltestelle mit interaktiver Videotechnik. ... An die Stelle der unbekannten, zentralen Überwachungsinstanz treten all die anderen Wartenden, die sich ebenfalls einsam die Beine in den Bauch stehen. Jede Bushaltestelle hat eine Kamera und einen Bildschirm, auf dem nacheinander die anderen Haltestellen durchzappen. ... Wer möchte, kann sympathischen Mitbürgern sein Mitteilungsbedürfnis signalisieren. Zeigt sich der Benutzer der angewählten Bushaltestelle kontaktbereit, kommt ein Chat zustande." MoPo 18.1.00 S. 18

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"Schröder fordert schnelle Aufarbeitung der Stasi-Akten
Bundeskanzler Gerhard Schröder hat sich für eine schnelle und umfassende Aufarbeitung der Stasi-Akten ausgesprochen." HB 18.1.00 S. 4

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Leserbriefe:
"Es lebe der Datenschutz / Zur ADN-Meldung 'Namen von Ex-MfS-Leuten im Internet' (ND vom 8./9.1.)
'... Aber warum völlig undifferenziert gegen ehemalige Mitarbeiter des MfS vorgehen? Warum dagegen kein Aufschrei? Antwort einfach: Das waren doch alles Verbrecher. ... Soll das, solange es Menschheit gibt, so weitergehen? Gibt es keine Vernunft, keinen vernünftigen Politiker, die solchen Erscheinungen entgegentreten, ist denn schon der ganze Staat 'vergauckt'?' ... 'Vorschlag an die 'unbekannte Berliner Gruppe', die die Namen ehemaliger MfS-Mitarbeiter ins Internet stellte: Die Datei des 'MfS-Finanzprojekts' um die seit 1990 in Kraft getretenen Strafrenten ... im jeweils zutreffenden Fall zu ergänzen. Das würde der Bundesversicherungsanstalt für Angestellte Mühewaltung bei der Neuberechnung ... ersparen. Im Übrigen: Es lebe der Datenschutz und die im Grundgesetz verbrieften Persönlichkeitsrechte!'" ND 18.1.00 S. 16

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"Kreditkartenfirma Visa hat Schutz vor Hackern verbessert / Gegen britische Computerpiraten wird noch ermittelt" HB 18.1.00 S. 19

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"Fußball mit elektronischer Fessel / Verteidiger Gary Croft hat Ausgang: Vom Gefängnis in die Zweite Liga" FAZ 18.1.00 S. 42

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Hessen:

"Elektronischer Hausarrest / Versuch mit Fußfessel-Sendern für Straftäter kann anlaufen" FR 18.1.00 S. 24

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