Privacy Magazine - Hauptseite Das Privacy Magazine "prima" wird vom Berliner Datenschutzbeauftragten zusammengestellt und herausgegeben. Die regelmäßigen - an Wochentagen täglichen - Ausgaben enthalten eine Übersicht von datenschutzrelevanten Berichten der (von uns) ausgewählten Berliner und überregionalen (deutschen) Presse.

 

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Ausgabe vom 25. Januar 2000

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"Dänemark will Namen des Vaters gerichtlich erzwingen
Ein neues Gesetz soll allein erziehende Mütter in Dänemark zur Nennung des biologischen Vaters ihres Kindes zwingen. ... Wenn der biologische Vater nicht eindeutig feststehe, sollten die Mütter verpflichtet werden, alle Kontakte während der Befruchtungsphase anzugeben. Die Behörden könnten dann mit Einverständnis der in Frage kommenden Männer DNA-Tests vornehmen, um die Vaterschaft festzustellen." FAZ 25.1.00 S. 11

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Interview:
"Ein Experiment wie mit Ratten / Kurt Beck über seine Bedenken gegen 'Big Brother'
... Kritik an dem umstrittenen Fernsehprojekt 'Big Brother' ... . Beck ... hatte in einem Schreiben ... ermahnt, 'solchen Entwicklungen nicht tatenlos' zuzusehen ... . ... Beck: 'Die Freiwilligkeit derjenigen, die mitmachen - für Geld oder wegen der Sehnsucht, ins Fernsehen zu kommen -, oder das Streben nach Einschaltquoten können nicht alles rechtfertigen.'" FR 25.1.00 S. 13

"Auch Mist ist erlaubt / Ministerpräsident Kurt Beck wird 'Big Brother' nicht verbieten können" BerlZtg 25.1.00 S. 19

"'Da wird doch nichts groß gezeigt' / Big Brother: Der Neuköllner Daniel W.(...) hat keine Angst vorm Leben in der Fernseh-WG" BerlZtg 25.1.00 S. 24

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"Technisch ein Kinderspiel / Fax mit falschem Absender
... Obwohl sich die moderne Industrie- und Mediengesellschaft in hohem Ausmaß auf die Fax-Kommunikation verlässt, kann man einem Telefax eigentlich nie richtig vertrauen. ... In sicherheitsrelevanten Bereichen - etwa in der Industrie oder bei Geheimdiensten - werden spezielle Sicherheitsfax-Geräte eingesetzt, die gleich mehrere Funktionen erfüllen. Zum einen garantieren sie mit Hilfe moderner Verschlüsselungsmethoden, dass es Fax tatsächlich von einem bestimmten Absender kommt. Gleichzeitig wird sicher gestellt, dass die Faxübertragung nicht von Unbefugten abgehört werden kann. Diese 'Fax Seal Systeme' sind allerdings ziemlich teuer und umständlich zu bedienen, da stets auf beiden Seiten ein Gerät gleicher Bauart eingesetzt werden muss." FR 25.1.00 S. 4

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