Privacy Magazine - Hauptseite Das Privacy Magazine "prima" wird vom Berliner Datenschutzbeauftragten zusammengestellt und herausgegeben. Die regelmäßigen - an Wochentagen täglichen - Ausgaben enthalten eine Übersicht von datenschutzrelevanten Berichten der (von uns) ausgewählten Berliner und überregionalen (deutschen) Presse.

 

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Ausgabe vom 16. Februar 2000

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"Clinton diskutiert Hacker-Abwehr / Expertentreffen im Weißen Haus
US-Präsident Bill Clinton hat sich gestern mit High-Tech-Experten zu einer Konferenz über die Sicherheit im Internet getroffen. ... In den USA hatten in der vergangenen Woche Computerhacker die Server verschiedener E-Commerce-Anbieter mit unsinnigen Anfragen überflutet, so daß die Großrechner ihren Betrieb einstellten. ... Die Nachrichtenagentur AP meldete indessen, dass Computerexperten führender US-Banken mindestens acht Mal von den bevorstehenden Hacker-Attacken auf kommerzielle Websites gewarnt worden seien." HB 16.2.00 S. 28

"US-Banken wussten vorab von Attacken / Jedoch keine Meldungen an das FBI / Hacker 'Drudge' bei Clinton
Wenige Stunden vor dem Treffen von US-Präsident Bill Clinton und dem Hacker mit dem Decknamen 'Drudge' im Weißen Haus platzte am Dienstag erst einmal eine andere Bombe. Wie bekannt wurde, hatte es bereits vor den Attacken auf Internet-Dienstleister wie Yahoo, Amazon oder eBay Anzeichen für die bevorstehenden Angriffe gegeben. Mehrere US-Großbanken gaben jetzt zu, sie hätten bereits vier Tage vor den Cyber-Attacken Anfang letzter Woche per E-Mail detaillierte Warnungen erhalten, diese aber nicht an die Behörden weitergegeben." Tsp 16.2.00 S. 43

"Hacker funken Clinton dazwischen
... Der amerikanische Präsident Bill Clinton hat einen Hackerangriff miterlebt. Wie die Zeitung 'New York Times' am Dienstag berichtete, gelang es Hackern am Montag bei dem ersten im Fernsehen übertragenen Internet-Interview Clintons, sich unter dem Namen des Präsidenten anzumelden." FAZ 16.2.00 S. 11

"Alles ist knackbar / Einen hunderprozentigen Schutz gegen Hackerangriffe gibt es derzeit nicht" BerlZtg 16.2.00 S. 18

"Körperverletzung am virtuellen Leib / Die rechtlosen Anfänge des Internet: Ein Academy-Vortrag" FAZ 16.2.00 S. BS 2

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"Pinochets Gesundheit nicht geheim / Das Gutachten über Chiles Exdiktator muss den Staaten zugänglich gemacht werden, die seine Auslieferung verlangen. Sie haben eine Woche Zeit, um dazu Stellung zu nehmen" taz 16.2.00 S. 4

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"Uni-Klinik wegen HIV-Zwangstest verurteilt
... Das Gericht befand, dass ein HIV-Test ohne Einwilligung des Patienten gegen dessen Selbstbestimmungsrecht verstoße und dessen Persönlichkeitsrecht verletze." taz 16.2.00 S. 20

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Berlin:

"Bürgerämter ein Flopp? / Bezirksamt Köpenick: Kaum jemand nutzt Service unter einem Dach
Der Plan des Innensenators, Anträge auf Ausweise, Pässe und Führerscheine künftig in den Bürgerämtern der Bezirksrathäuser bearbeiten zu lassen, stößt auf den Widerstand von Bezirkspolitikern und auf grundsätzliche Bedenken von Datenschützern. ... Wer sich etwa zum Thema Wohngeld beraten lasse und seine persönlichen Verhältnisse offenlege, könne bislang sicher sein, dass seine Angaben in den vier Wänden des Büros bleiben. Dies sei aber ausgeschlossen, wenn ein Sachbearbeiter gleichzeitig Anträge für neue Pässe, Ausweise und auf Wohngeld entgegennehme." Tsp 16.2.00 S. 12

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"Im Sommer droht Computer-Chaos bei Meldestellen / Gewerkschaft: Geld für zusätzliche Rechner fehlt
... Mögliche Folge: Autos könnten nicht mehr umgemeldet, Pässe nicht verlängert werden. Das sei umso dramatischer, da in diesem Jahr die vor zehn Jahren an die früheren DDR-Bürger ausgegebenen Pässe alle fast zeitgleich ablaufen und erneuert werden müssen ... ." BerlZtg 16.2.00 S. 24

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"Opfer des Daten-Wirrwarrs / Spandauerin erhielt seit dem Verkauf ihres Autos mindestens 16 Bußgeldbescheide
... Als alle Einsprüche und Anrufe nicht fruchteten, machte sich die Ex-Autobesitzerin Mitte Januar in einem Einschreibebrief Luft. Darin heißt es: 'Laut telefonischer Auskunft handelt es sich bei den von Ihnen ausgestellten Bescheiden um einen Fehler in Ihrer Datenverarbeitung, die es ... unmöglich macht, zu erkennen, dass der letztgemeldete Halter nicht mehr der Eigentümer des Fahrzeugs ist.' ... ... der stellvertretende Referatsleiter der Behörde für Verkehrsordnungswidrigkeiten ... bedauerte den Fall ausdrücklich und bestätigte zugleich, dass er keine Seltenheit sei." MoPo 16.2.00 S. 34

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