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zum Datenschutz][Hauptseite]
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"Hacker und Online-Betrüger sind schwer
zu fassen / Bundeskriminalamt will mit Internet-Service-Providern zusammenarbeiten
Ein kurzer Draht zu den Internet-Service-Providern soll dem
Bundeskriminalamt in Wiesbaden bei Ermittlungen von Straftaten im Internet
helfen. Datenschutzbestimmungen erschweren jedoch die Fahndung. ...
... das BKA wünscht sich ... mehr Wachsamkeit und Kooperationsbereitschaft
bei den Internet-Providern. Die gibt es bei den Providern durchaus, so
wurde von Teilnehmern der Konferenz betont. Allerdings verweist man auf
den gesetzlich vorgeschriebenen Datenschutz: Das Speichern von
Verbindungsdaten und Daten über die Kunden ist nur eingeschränkt
erlaubt, Preisgabe der Daten nur gegen richterliche Anordnung möglich."
HB 18.2.00 S. 28
"Trotz Hacker-Attacken soll Internet frei bleiben
Ungeachtet der Hackerangriffe will das amerikanische Justizministerium
die Freiheit des Internets nicht einengen. 'Wir sollten die Energie
des Internets nicht stören, indem wir es von oben nach unten
regulieren', sagte Ministerin Janet Reno vor einem Kongressausschuss
in Washington." SZ 18.2.00 S. 14
"FBI verfolgt Hacker, BKA will Unterstützung
/ Attacke auf Website der US-Regierung
Der Bund Deutscher Kriminalbeamter (BDK) hat mehr Unterstützung
im Kampf gegen Internetvergehen gefordert. ... US-Justizministerin Janet
Reno erklärte in Washington, die Internet-Angriffe seien eine der
größten Herausforderungen, mit denen die Strafverfolgung jemals
konfrontiert worden sei." Tsp. 18.2.00 S. 38
"Schreckgespenst Cyberterrorismus
Präsident Clinton plädiert nach jüngsten Hacker-Angriffen
für strengere Überwachung des Internet ... Bürgerrechtsaktivisten
und Anwälte weisen darauf hin, dass es zwischen den 'Krisen' und den
Forderungen von Geheimdiensten häufig einen Zusammenhang gibt. James
Dempsey vom 'Zentrum für Demokratie und Technologie' in Washington
meint:' Das sehen wir immer wieder, egal ob der Feind Terrorismus, Drogen
oder ein anderes heißes Eisen ist.' Gesetzeshüter und konspirativ
arbeitende Behörden, so Dempsey, würden nicht nur ein höheres
Budget, sondern auch mehr Macht- und Kontrollbefugnisse einfordern." ND
18.2.00 S. 10
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"Prominente müssen Fotos hinnehmen / Verfassungsgericht
betont Freiheit der Presse
Das Bundesverfassungsgericht hat mit einer Entscheidung vom
15. Dezember 1999 den Schutz von Prominenten und ihrer Kinder vor unerwünschten
Abbildungen erweitert (1 BvR 653/96; F.A.Z. vom 16. Dezember 1999).
Mit ihren weiteren Anliegen ist Caroline von Monaco jedoch in Karlsruhe
auf weniger Verständnis gestoßen als von manchen erwartet. ...
Der Bundesgerichtshof (BGH) hatte entschieden, Caroline müsse als
so genannte absolute Person der Zeitgeschichte die Veröffentlichung
derartiger Aufnahmen dulden, soweit nicht ihre berechtigten Interessen
entgegenstehen. ... Das Bundesverfassungsgericht hat ihre Beschwerde in
diesem Punkt zurückgewiesen. ... Niemand habe den Anspruch, so dargestellt
zu werden, wie er selbst gesehen werden möchte. Auch die Rechtsfigur
der absoluten Person der Zeitgeschichte erkennen die Richter in der vom
Bundesgerichtshof angewandten Form an." FAZ 18.2.00 S. 22
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"Nach allen Seiten offen / Die Büros
des EU-Ministerrats in Brüssel sollen verwanzt sein
... Doch mit der neuen Sicherheitspolitik wächst in der
EU offenbar das Bewusstsein für die eigene Verletzlichkeit, und die
scheint im Gebäude, wo sich nicht nur regelmäßig die europäischen
Minster treffen, sondern auch der EU-Sicherheitspolitiker Javier Solana
arbeitet, besonders groß zu sein. Im Generalsekretariat des Gremiums
gehen jedenfalls jede Menge Gerüchte um: Die Telefonate würden
abgehört und selbstverständlich seien alle Dolmetscherkabinen
verwanzt. ... Zur Beantwortung dieser Frage kann vielleicht ein Hearing
zum Datenschutz nächste Woche im Europaparlament beitragen. Da geht
es auch um Echelon, das weltumspannende Abhörsystem des US-Geheimdienstes
NSA, das offenbar auch die Telefone der EU-Partner nicht schont."
SZ 18.2.00 S. 1
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"Liechtenstein verteidigt sein Bankgeheimnis / Reaktion auf Geldwäsche-Vorwürfe des BND / Fürst Hans-Adam II.: Eher treten wir aus dem Europäischen Wirtschaftsraum aus" SZ 18.2.00 S. 7
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LOKALES
Berlin:
"Recht haben und Recht bekommen / Wie ein Bürgermeister trotz Informationsfreiheitsgesetz Anfragen abblockt" MoPo 18.2.00 S. 32
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"Böger will sich für Bürgerämter
stark machen
... Wegen datenschutzrechtlicher Bedenken hatte die Gewerkschaft
der Polizei kürzlich die Pläne kritisiert, die Meldestellen in
die Bürgerämter zu verlagern." Tsp 18.2.00 S. 11
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"Das Abgeordnetenhaus richtet Ehrenrat ein / Stasi-Überprüfung
der Parlamentarier
Der Rechtsausschuss des Abgeordnetenhauses hat gestern empfohlen,
einen parlamentarischen Ehrenrat einzurichten, der prüfen soll, ob
Berliner Abgeordnete hauptamtlich oder inoffiziell für die Stasi gearbeitet
haben. ... Anfragen bei der Gauck-Behörde dürfen nur gestellt
werden, wenn die Abgeordneten dies selbst beantragen oder eine schriftliche
Einwilligungserklärung abgeben. Die Ergebnisse der Anfrage werden
den einzelnen Abgeordneten und den jeweils zuständigen Fraktionsvorsitzenden
mitgeteilt. Die Parlamentarier haben das Recht, die Akten einzusehen, Gegendarstellungen
abzugeben oder eine nochmalige Überprüfung zu beantragen."
Tsp 18.2.00 S. 14
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Hessen
"Lauschangriff ohne Bedeutung
Kampf gegen 'Kartelle' ... Die Organisierte Kriminalität
(OK), das wurde den Bürgern von Bundespolitikern immer wieder eingeredet,
lässt sich wirksam nur mit Hilfe des Großen Lauschangriffs bekämpfen.
Die Realität sieht anders aus. Im vergangenen Jahr wurde dieses Mittel
in Frankfurt kein einziges Mal eingesetzt. 'Das ist ohne Bedeutung', befand
der Polizeipräsident bei der Vorstellung der Kriminalstatistik. Dabei
sind im vergangenen Jahr immerhin 54 OK-Verfahren eingeleitet worden. Auch
ohne den Großen Lauschangriff konnten 346 Tatverdächtige ermittelt
und ein knappes Drittel in U-Haft genommen werden." FR 18.2.00 S.
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