Privacy Magazine - Hauptseite Das Privacy Magazine "prima" wird vom Berliner Datenschutzbeauftragten zusammengestellt und herausgegeben. Die regelmäßigen - an Wochentagen täglichen - Ausgaben enthalten eine Übersicht von datenschutzrelevanten Berichten der (von uns) ausgewählten Berliner und überregionalen (deutschen) Presse.

 

[Abkürzungen der ausgewerteten Tageszeitungen] [->NEU: Zur Suche über alle bisherigen Ausgaben]
[Überblick über sonstige Veröffentlichungen zum Datenschutz][Hauptseite]

Ausgabe vom 22. Februar 2000

*

"Goldene Regeln gegen Hacker
Innenminister bildet Arbeitsgruppe Sicherheit
" ND 22.2.00 S. 2

*

"Raus aus dem rechtlichen Niemandsland
Jedermann kann heute Wachmann werden. Es gibt keine Prüfung. Dabei gehen die Eingriffsrechte der Privaten bisweilen sogar weiter als die der Polizei, sagt NRW-Innenminister Behrens.
... NRW-Innenminister Behrens. Die Grünen fordern strengere Bedürfnisprüfungen. außerdem solle die Zuverlässigkeit des Personals regelmäßig überprüft werden. ... Behrens will den Paragrafen zum Notwehrexzess im Strafgesetzbuch ändern. ... Auch beim Datenschutz seien Änderungen überfällig. 'Heute handeln Polizei und private Sicherheitsfirmen personenbezogene Daten auf dem grauen Markt. Wir müssen raus aus dem rechtlichen Niemandsland.'" HB 22.02.2000 S. 64

*

"Heiratshilfe im Internet
Vom Antrag bis zur Zulassung: das virtuelle Rathaus ist mehr als eine Vision" BerlZtg 22.02.2000 S. 16

*

"Lauschangriffe
auf Mobiltelefone von Hooligans erwägt die Polizei während der bevorstehenden Fußball-Europameisterschaft in Belgien und den Niederlanden. ... belgische Polizei-Chef Marc Geerits ..." HB 22.02.2000 S. 64

*

Brandenburg:

"Schönbohms Videoüberwachung bleibt umstritten
Kameras sollen maximal 100 öffentliche Plätze zur Verbrechensbekämpfung kontrollieren - Kritik aus der SPD
Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) ... steht aber ... der Videoüberwachung skeptisch gegenüber. 'Die Zahl der Straftaten wird damit kaum zurückgehen', meint GdP-Landeschef Andreas Schuster. Die Stationierung von Kameras müsse aus Datenschutzgründen schließlich angezeigt werden. Schuster:'Rechtsextremisten oder Drogendealer suchen sich einfach einen anderen Ort für ihre kriminellen Aktivitäten.' Das belegten die Erfahrungen aus Sachsen, wo die Videoüberwachung bereits zur Praxis der Polizei gehöre. 'Wir werden öffentliche Videoüberwachungen keinesfalls akzeptieren' sagte Bernward Boden von der Bundesarbeitsgemeinschaft Kritischer Polizisten mit Sitz in Köln. 'Falls sich weiter Länder dafür aussprechen, bewegen wir uns in Richtung auf eine andere Republik.' ... 'Kein Bürger kann dann noch unentdeckt durch seine eigene Stadt gehen.'" Welt 22.02.2000 S. 39

*