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"Deutsche Verschlüsselungstechnik sicherer
... Verschlüsselungsprogramme 'Pretty Good Privacy' (PGP)
... mangelt es ... prinzipiell an einem 'vertrauenswürdigen Dritten'
(Trusted Third Party), der die Zugehörigkeit der verwendeten Schlüsselpaare
zu ihren Besitzern dokumentiert. ... Theoretisch könnte sich dabei
ein Nutzer A für eine Nutzer B ausgegeben und so an vertrauliche Daten
gelangen, die der genasführte Nutzer C eigentlich nur für B gedacht
hatte. Problematisch ist im Falle von PGP auch die Aufbewahrung der Schlüssel
sowie des zugehörigen Passwortes auf nicht zugangssicheren Medien
wie einer Festplatte." HB 25.2.00 S. 30
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"Kommission: Keine Beweise für Abhören
Die Europäische Kommission hat am Donnerstag mitgeteilt,
ihr lägen keine Beweise vor, dass Amerika mit Hilfe des elektronischen
Lauschsystems 'Echelon' Bürger und Unternehmen in Europa aushorsche."
FAZ 25.2.00 S. 6
"ECHELON
Ex-CIA-Chef bestreitet Vorwurf der Wirtschaftsspionage" WELT
25.2.00 S. 9
"Kein Beweise für Missbrauch des Lausch-Netzes"
WELT 25.2.00 S. 9
"Überall auf dem Globus spitzt der Lauschverein Echelon seine Ohren" HB 25.2.00 S. 3
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"Verspätete Rügen lassen viele Nachprüfungsanträge
scheitern
Im Vergaberecht müssen Verfahrensfehler zügig beanstandet
werden / Akteneinsichtsrecht ... Häufig hängt der Erfolg
eines Nachprüfungsantrags von der Möglichkeit ab, die Akten der
Vergabekammer einzusehen. Das Thüringer Oberlandesgericht musste entscheiden,
welchen Umfang das Akteneinsichtsrecht nach Paragraf 111 GWB hat und ob
Mitbieter davor geschützt sind, dass ihre Geschäftsgeheimnisse
bekannt werden. Nach Auffassung des Senats sind dem beschwerdeführenden
Konkurrenten mit Rücksicht auf das Gebot rechtlichen Gehörs sämtliche
Aktenbestandteile offenzulegen, aus welchen inhaltliche Aussagen zur Angebotsbewertung
hervorgehen." FAZ 25.2.00 S. 22
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"Elektronische Unterschrift ist marktreif" BerlZtg 25.2.00 S. 33
LOKALES
Brandenburg:
"Scientology-Sekte will Einsicht in Regierungsakten
Vorgang hat Debatte über Verschärfung des liberalen Einsichtsrechts
ausgelöst / Datenschützer lehnt dies ab ...
Die Scientology-Sekte will unter Berufung auf das Brandenburger Verfassungs-Grundrecht
auf allgemeine Akteneinsicht Regierungsakten einsehen. ... 'Jede weitere
Einschränkung des Rechts führt zu einem verfassungsrechtlichen
Problem', warnte dagegen der für Akteneinsicht und Datenschutz zuständige
Landesbeauftragte Alexander Dix. Das Akteneinsichtsgesetz habe 'doppelte
und dreifache Sicherungen' vor Missbrauch. So dürfen Akten, die Firmen-Daten,
Regierungsinterna oder Personendaten enthalten, nicht herausgegeben werden.
Dix bestätigte, dass es auch im Brandenburger Wirtschaftsministerium
Unruhe wegen der Scientology-Anfragen gegeben habe." Tsp 25.2.00 S.
20
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"Polizei schickt Briefe an 5000 mögliche
Zeugen
Zwei Wochen nach den Schüssen auf einen BGS-Beamten bei
Frankfurt (Oder) werden in den nächsten Tagen rund 5000 Halter von
Fahrzeugen angeschrieben, die am Tag nach dem Zwischenfall den Tatort passierten
und dabei unabhängig von ihrer Geschwindigkeit 'geblitzt' wurden.
Das teilte das Frankfurter Polizeipräsidium am Donnerstag mit. Ziel
sei, jene Fahrer zu erreichen, die am Tatort täglich vorbeifahren
und möglicherweise auch zur Tatzeit in der Nähe waren."
BerlZtg 25.2.00 S. 27
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Berlin:
"Keine Regelanfrage
Charlottenburg: Zu einem Kompetenzgerangel
führte in der BVV gestern abend die CDU-Forderung, der Bezirk solle
vor Einbürgerungen eine Regelanfrage beim Verfassungsschutz stellen.
... Bürgermeisterin Monika Wissel (SPD) ... argumentierte, die Anfrage
stelle Einbürgerungswillige unter 'Generalverdacht' und sei weder
in der Bundesgesetzgebung noch in einer Richtlinie der Innenverwaltung
vorgesehen." Tsp 25.2.00 S. 18
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Sachsen-Anhalt
"Bedroht ein schärferes Polizeigesetz Magdeburger
Modell?
PDS-Fraktionsgeschäftsführer Wulf Gallert: 'Die Krise
wurde bewusst erzeugt' ... Sowohl Videoüberwachung als auch Schleierfahndung
.. gehen von einem Staatsverständnis aus, das wir einfach nicht teilen
können." ND 25.2.00 S. 5
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Stuttgart
"Datenschützer warnen vor 'Befugnis-Shopping'
Experten befürchten, dass Behörden Informationen 'für
alle Zwecke bekommen können' ... Die Datenschutzbeauftragten aus
zwölf Bundesländern kreiden einem Gesetzentwurf der Bundesregierung
zum Datenschutz im Strafverfahren 'gravierende Mängel' an. ... Die
Zweckbindung von Daten der Ermittlungsbehörden drohe nahezu vollständig
aufgehoben zu werden. Zudem zeichne sich ein gemeinsamer Datenpool der
Justizbehörden ab, 'unabhängig davon, ob die Informationen für
ihre konkreten Aufgaben wirklich erforderlich sind'. ... Jahrelang, so
die Datenschützer, habe es der Gesetzgeber versäumt, für
solche hochsensiblen Informationen Datenschutzregelungen zu verabschieden
... Durch die jetzigen Pläne allerdings werde der verfassungsrechtlich
gebotene Ausgleich zwischen den Persönlichkeitsrechten und den Interessen
der Strafverfolgungsbehörden 'vollständig verfehlt'." FR
25.02.2000 S. 4
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Mecklenburg - Vorpommern
"Richter lassen Beschwerde gegen Lauschangriff
zu
Das Verfassungsgericht von Mecklenburg-Vorpommern hat ... die
Beschwerde von fünf Anwälten gegen den großen Lauschangriff
in Anwaltskanzleien, Arztpraxen und Journalistenbüros zugelassen."
FR 25.02.2000 S. 4