Privacy Magazine - Hauptseite Das Privacy Magazine "prima" wird vom Berliner Datenschutzbeauftragten zusammengestellt und herausgegeben. Die regelmäßigen - an Wochentagen täglichen - Ausgaben enthalten eine Übersicht von datenschutzrelevanten Berichten der (von uns) ausgewählten Berliner und überregionalen (deutschen) Presse.

 

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Ausgabe vom 28. Februar 2000

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"Presse darf auch bei Verdacht auf mittlere Kriminalität Namen nennen ...
Bei strafrechtlichen Ermittlungen kann die Nennung des vollen Namens des Beschuldigten durch die Presse auch dann zulässig sein, wenn dieser später voll rehabilitiert wird. ... Begründung:'Wegen der Verbindung von staatlichem Handeln mit dem strafbaren Verhalten von Amtsträgern' komme der Informationsfunktion der Presse in diesen Fällen besondere Bedeutung zu (Az.:VI ZR 51/99)." HB 28.02.2000 S.55

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"Die Neugier am Nichts
Leben, Liebe, Streiten in der Öffentlichkeit:'Big Brother' ist nur der Höhepunkt eines Trends"
BerlZtg 28.02.2000 S.21

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"Datenbanken schnell vergleichen
Strafverfolgungsbehörden in den USA testen neue Software
... Während noch vor 15 Jahren jede Behörde - meist für sich - eigene Datenbanken führte und ein Austausch der Daten nicht immer funktionierte, testen derzeit Strafverfolgungsbeamte in Miami, Florida, das sogenannte JABS-System. ... Über Computer tauschen dabei die Beamten gespeicherte Informationen aus. JABS vergleicht alle Datenbanken in Sekundenschnelle. Auf diese Weise entsteht aus einzelnen Informationsfragmenten - in jeweils unterschiedlichen Behörden untergebracht - eine für die Fahndung brauchbare Täterbeschreibung." Tsp 28.02.2000 S. 29

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"Hacker-Attacken erinnern an Sicherheitsprobleme
Der Schwachpunkt des Electronic Commerce/Interesse an Schutzmaßnahmen wächst"
SZ 28.02.2000 S.30

"Hacker bauen auf, Cracker zerstören
Im 'Chaos Computer Club' glaubt man nicht an Programme zur Sicherheit im Netz"
FAZ 28.02.2000 S. 15

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"Mischwesen aus der Retorte
Das Europäische Patenamt schützt die Zucht gentechnisch veränderter Menschenembryonen, angeblich 'aus Versehen' Greenpeace vermutet darin einen mutwilligen Tabubruch."
Spiegel 28.02.2000 S.208

"Verheißung oder Teufelswerk?
Die Ärtzteschaft hat sich mit einem umstrittenen Papier den Zorn der Gesundheitsministerin zugezogen: Gentests sollen künftig über das Schicksal von Embryonen entscheiden dürfen."
Spiegel 28.02.2000 S. 211