[Weitere Ausgaben]
[Zur Suche über alle bisherigen Ausgaben]
[Überblick über sonstige Veröffentlichungen
zum Datenschutz] [Abkürzungen der ausgewerteten
Tageszeitungen]
*
"Kameras auch in den neuen Zügen der Bahn
für den Nahverkehr
Ausstellung in Lichtenberg zeigt die neusten Modelle / Ungewöhnliches
technisches Konzept beim jüngsten Fahrzeug für Berlin und Brandenburg"
Tsp 29.3.00 S. 12
*
""Lüttich", "Lüdchen",
"Lüthje", oder so
Stasi zeigte Interesse an Finanzgeschäften der CDU und hörte
bei Absprachen mit" FR 29.3.00 S. 4
"Ausschuss verzichtet auf Lauschprotokolle der
Stasi
Gauck-Behörde gibt Abhörberichte über Lüthjes
Telefonate zur CDU-Parteispendenpraxis heraus" BerlZtg 29.3.00
S. 5
"Stasi hörte Weyrauch, Kiep und Lüthje
ab
Gauck-Behörde bestätigt: Bei Lauschangriffen wurden Erkenntnisse
über Schwarzkonten gesammelt" WELT 29.3.00 S. 2
"Lauschangriff mit Langzeitwirkung
Die Stasi hörte nicht nur die Telefongespräche der CDU-Spendensammler
ab. Sie war auch Ohr an den Leitungen der Bonner Ministerien und des Bundeskanzleramtes.
Der westliche Verfassungsschutz warnte vergeblich vor der Spitzelgefahr" taz
29.3.00 S. 7
*
"Stasi wusste von CDU-Schwarzkonten"
HB 29.3.00 S. 4
"Stasi belauschte CDU-Finanzexperten"
MoPo 29.3.00 S. 6
Kommentar:
"Die Horcher in der CDU-Leitung
... Es ist durchaus aufschlussreich, zu erfahren, wofür
sich die Stasi alles interessierte und wie akribisch sie es notierte. Aber
für den Untersuchungsausschuss, der das Finanzgebahren der CDU durchleuchtet,
ist das illegal beschaffte Material nicht nutzbar." FR 29.3.00 S.
3
Kommentar:"Das faule Gas der Stasi
... Wie mit dieser Ungeheuerlichkeit umgehen? Wissenschafts-
und Pressefreiheit gebieten detaillierte Aufklärung über die
Machenschaften der Stasi, also auch über Umfang und Inhalt der massenhaft
ausgewerteten Telefongespräche westdeutscher Politiker. Andererseits
wäre es ein später Sieg der Obristen aus Pankow, wenn heutige
politische Auseinandersetzungen und Skandal-Aufarbeitung mit dem schmutzigen
Material der Tscheka kontaminiert würden. ... In ersten Stellungnahmen
haben sich Vertreter der SPD bereits bereit erklärt, auf den
Gebrauch des Stasi-Materials im Spenden-Untersuchungsausschuss zu
verzichten. Hoffentlich hält dieser Konsens!" WELT 29.3.00 S.
10
*
"Untersuchungen zu "Echelon"
Das europäische Parlament wird vorausichtlich in Kürze
einen Untersuchungsausschuss zum amerikanischen Abhörsystem "Echelon"
einsetzen. .. " FAZ 29.3.00 S. 2
*
LOKALES
Berlin:
"Mehr als ein Küsschen läuft nicht /
Berliner Taxi-Bilder im Internet - Innung befürchtet 'Big Brother'
Jeden Tag, pünktlich um 14 Uhr, geht ... K.(...) auf Sendung
... . Zu dieser Zeit hat der Taxifahrer den Laptop im Kofferraum seines
Mercedes programmiert und die kleine Kamera auf dem Amaturenbrett ausgerichtet.
... Bedenken aus 'Gründen des Datenschutzes' hat der Chef der Berliner Taxi-Innung,
Wolfgang Wruck. 'Mit der Verbreitung der Bilder wird die Persönlichkeit
des Fahrgastes nicht mehr gewährleistet', befrüchtet er. ...
K.(...) hingegen sieht keine 'Überwachungsgefahr': 'Nur auf Wunsch
der Fahrgäste drehe ich die Kamera zu ihnen nach hinten.'" MoPo
29.3.00 S. 27
*
Hamurg:
"Hamburg lässt im Internet nach Namen suchen
Die Stadt Hamburg ermöglicht es den Nachkommen
von europäischen Auswanderern auf der ganzen Welt, ihre Vorfahren
über das Internet zu suchen." FR 29.3.00 S. 7
*
Hessen:
"Regierung wurde bei Schleierfahndung 'zurückgepfiffen'
/ Datenschutzbeauftragter zeigte sich auch bei Videoüberwachung recht
zufrieden / 'Starker Freiheitseingriff'
Die hessische Landesregierung hat nach Einschätzung der
Datenschützer bei der geplanten Änderung des Polizeigesetzes
an wichtigen Punkten zu Gunsten der Freiheitsrechte des Bürgers eingelenkt.
Der Hessische Datenschutzbeauftragte Friedrich von Zezschwitz äußerte
sich am Dienstag recht zufrieden über die Nachbesserungen bei Videoüberwachung
und Schleierfahndung." FR 29.3.00 S. 30
*
Thüringen:
"Datenschützer stehen auch in Thüringen
auf verlorenem Posten
Beauftragte gesteht Ohnmacht angesichts von Versäumnissen der
Regierung
Die Thüringer Datenschutzbeauftragte, Silvia Liebaug, hat ihre
Bericht für die vergangenen zwei Jahre vorgelegt. .. Ihr Bericht belegt
zugleich, dass der Datenschutz ein stumpfes Schwert ist. .. Auf die ND-Nachfrage
nach dem eklatantesten Verstoß gegen den Datenschutz im Berichtszeitraum
wußte sie auch keine Antwort. Eigentlich sei alles nicht gar so schlimm
gewesen, sinniert sie. .." ND 29.3.00 S. 5