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Tageszeitungen]
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"DDR-Spionagechef Wolf rechnet mit neuen Stasi-Enthüllungen
/ 'Informationen über Kohl gesammelt' / Ermittlungen gegen Altkanzler
vor Abschluss
... Diese seien aber nicht genutzt worden. Dabei bezog
sich Wolf insbesondere auf die Rolle des Altkanzlers in der so genannten
Flick-Affäre." Tsp 1.4.00 S. 1
"'Gute Informationen über Helmut Kohl gesammelt' / DDR-Spionagechef Markus Wolf zu Abhörprotokollen der Stasi" Tsp 1.4.00 S. 5
Interview:
"Ausschuss kann Stasi-Akten nutzen / Gauck: Eine
Freigabe der Lüthje-Telefonate zur Klärung des Spendenskandals
ist denkbar
... Gauck: 'Unserer derzeitigen Rechtsauffassung entspricht
es, Mitschnitte der Telefonate gar nicht und im Regelfall auch keine Wortprotokolle,
wohl aber die darauf basierenden Berichte oder Auswertungen an Antragsteller
herauszugeben. ... Dieses Vorgehen folgt für uns aus dem Stasi-Unterlagengesetz.
...' ... WELT: 'Die so genannten Rosewood-Akten - nach der Wende vom US-Geheimdienst CIA
entwendete Stasi-Archive über die Westarbeit - sollten bis Ende März
2000 der Gauck-Behörde übergeben werden, sagte uns Geheimdienstkoordinator
Uhrlau - ist schon etwas angekommen.?' Gauck: 'Diese Zusage habe ich
auch gehört, aber ich habe bislang nichts gesehen. ... ' WELT: 'Wird
das Rosewood-Material in vollem Umfang Forschern und Öffentlichkeit
zugänglich sein, wenn Sie es haben?' Gauck: 'Wir gehen davon
aus, dass es sich um Stasi-Unterlagen handelt, deswegen reklamieren wir
es ja auch für unsere Arbeit - die Antwort ist also grundsätzlich:
Ja. ...'" WELT 1.4.00 S. 4
*
"Digitale Doppelgänger / Alle zehn Jahre
zählt der amerikanische Staat sein Volk und die Toiletten des Landes.
Nicht immer landen die Daten an der richtigen Stelle. Das macht die Amerikaner
nervös. Denn aus findigen Hackern werden oft skrupellose Betrüger.
Erfahrungen eines Datenklau-Opfers.
... Die Steuererklärung ist fällig. Und weil mit dem
Millenium auch ein neues Jahrzehnt anfing, steht im Jahr 2000 wieder eine Volkszählung
an. Nie wurden in Amerika mehr Personaldaten übermittelt als in diesen
Tagen. ... Schließlich sollen auch illegale Ausländer die Census-Bögen
ausfüllen und zurücksenden. Artikel Eins der US-Verfassung erklärt,
wozu die Volkszählung gut ist. 'Abgeordnetenmandate und direkte Steuern
werden auf die Bundesstaaten im Verhältnis zu ihrer Einwohnerzahl
verteilt.' Deshalb wird alle zehn Jahre erfasst, wer im Lande wohnt, egal,
ob er sich dort rechtmäßig aufhält oder nicht. Einwohner,
nicht Staatsbürger, zählen. Es geht nicht nur um die Zahl der
Abgeordnetensitze, es geht um Hunderte von Milliarden Dollar an Bundesmitteln,
die die nächsten zehn Jahre über für Notruf-Einrichtungen
und Feuerwehren, für Schulen und Autobahnen ausgegeben werden."
Tsp 1.4.00 S. 3
"Wer nicht genügend zählt, muss zahlen
/ Volkszählung in den USA / Bundesstaaten erhalten weniger Zuschüsse,
wenn sich ihre Bürger nicht beteiligen
... In diesem Jahr gibt es eine neue Chance. Am Freitag
verschickte die Bundesregierung die letzten Fragebögen für
die Volkszählung 2000. ... Die Behörden rechnen damit,
dass sie rund ein Drittel der Formulare nicht zurück bekommen werden.
Deshalb müssen Statistiker mit mathematischen Methoden die ermittelten
Daten ergänzen. Diese Prozedur wird das ganze Jahr über
dauern. ... Heftig kritisert werden von Datenschützern die langen
Bögen mit Zusatzfragen, die per Zufallsgenerator an jeden sechsten
Haushalt gesandt werden und in denen auch nach Einkommen oder körperlichen
Behinderungen gefragt wird. Die Behörden entgegnen, dass solche Daten
gebraucht werden, um die Mittel für Sozialstationen und Krankenhäuser
nach Bedarf sinnvoll zu verteilen." SZ 1./2.4.00 S. 2
"Vom Eskimo bis zum Obdachlosen / Um alle Amerikaner zu erfassen, muss die Regierung einen ungeheuren Aufwand betreiben" SZ 1./2.4.00 S. 2
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"Vertrauliche Unterlagen im Mülleimer / Identitätsdiebstahl: In Amerika werden immer mehr Personen Opfern von Kreditkarten-Betrügern" FAZ 1.4.00 S. 10
"Albtraum Identitätsdiebstahl / Neuer US-Trend: Mit gestohlenen Daten eines Dritten Kreditkarten beantragen, Konten eröffnen, Schecks ausstellen" WELT 1.4.00 S. 40
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"Der kleine Lauscher / Als junger Stasi-Offizier hörte Martin H.(...) die CDU ab. Oft war von Parteispenden die Rede; spannend fand er das damals nicht" taz 1./2.4.00 S. 11
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"Einladung zur Wirtschaftsspionage? / Sicherheitsexperten warnen vor Risiken durch 'Green Card' für IT-Fachleute" WELT 1.4.00 S. 4
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"Union will Rabattgesetz abschaffen / Uldall:
Internet-Handel und EU erzwingen Reform - Auch Ladenschluss liberalisieren
... Hintergrund für den Vorstoß ist die ausstehende
EU-Richtlinie über den elektronischen Geschäftsverkehr. Der Rat
der EU hatte Ende vergangenen Jahres die Aufnahme des Herkunftslandprinzips
in Richtlinienentwurf beschlossen. Damit wird das Sitzland eines Anbieters
entscheiden, welches Recht anzuwenden ist." WELT 1.4.00
S. 13
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"Warnung vor dem Internet / Regierungsexperten
sehen Staat und Wirtschaft bedroht
Regierungsexperten haben vor einer Bedrohung für Staat
und Wirtschaft aus dem Internet gewarnt. Die Arbeitsgruppe 'Informationstechnische
Bedrohung für kritische Infrastrukturen' (Kritis) ist nach einem Bericht
des Nachrichtenmagazins 'Der Spiegel' zu dem Schluss gekommen, dass
gezielte Angriffe aus dem Internet möglicherweise sogar an die
Stelle einer 'kriegerischen Auseinandersetzung im herkömmlichen Sinne'
treten könnten." Tsp 2.4.00 S. 5
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"Strafverschärfung für 'Mixter' /
Computerfreak soll berüchtigtes Hacker-Programm verfasst haben'
Das Landgericht Hannover hat den Hacker 'Mixter' am Freitag
zu einer Jugendstrafe von sechs Monaten auf Bewährung verurteilt.
Der 21-Jährige habe in acht Fällen von Computersabotage
'beträchtlichen Schaden' angerichtet, urteilte die Jugendkammer."
SZ 1./2.4.00 S. 15
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"Polizei: EU-Zusammenarbeit gegen Hooligans
Zusammenarbeit aller EU-Länder zum Schutz von Fußballmeisterschaften
und anderen Großveranstaltungen hat die Deutsche Polizeigewerkschaft
gefordert. ... Daher müssten die Informationseinrichtungen der Polizei
zu einem 'institutionalisierten Informationsdienst unter Führung von
Europol' zusammengefasst werden, schlug Vogler vor. ... Bei Europol müsse
ein ständiger Einsatzstab für grenzüberschreitende
Großereignisse eingerichtet werden." FAZ 1.4.00 S. 1
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"15 Mark für eine weiße Weste / Was
Sie schon immer über die Schutzgemeinschaft für Kredite wissen
wollten und man Ihnen nie zu sagen wagte
... In den Computern der Schufa sind mehr als 40 Millionen Daten
von Bundesbürgern gespeichert. Darauf basierend erlaubt sich die Organisation
Aussagen über die Kreditwürdigkeit jedes Einzelnen. Die Stiftung
Warentest in Berlin hat bei einer Untersuchung herausgefunden, dass es
auch falsche oder veraltete und nicht gelöschte Einträge gibt.
Mit so einer Schufa-Auskunft kann es passieren, dass man weder Darlehen
noch Mietvertrag bekommt, obwohl auf dem Konto alles in Ordnung ist.
... Wer wissen möchte, was die Schufa über die eigene Person
gesammelt hat, kann eine so genannte Selbstauskunft verlangen. Dabei kann
auch in Erfahrung gebracht werden, welche Unternehmen in den vergangenen
zwölf Monaten Erkundigungen eingeholt werden. Die Anschrift der zuständigen
Schufa-Geschäftsstelle nennt die Bank. Wer selbst bei der Schufa erscheint,
bekommt die Auskunft kostenlos. Für schriftliche Anfragen müssen
15 Mark gezahlt werden. Laut Bundesdatenschutzgesetz (BDSG) müssen
die Einträge nach spätestens fünf Jahren gelöscht werden.
... Mehr zum Thema im Internet: www.schufa.de" Tsp 1.4.00 S. 40
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LOKALES
Berlin:
"Was wird aus dem Landesamt für Verfassungsschutz ? / Eine Reform, die schon Geschichte ist / Der Verfassungsschutz hatte sich gerade erst erneuert - den personellen Neuanfang aber vermieden" Tsp 1.4.00 S. 14
"Der Neuanfang ist ein Zurück zu alten Zeiten / Auch unterm Dach der Innenverwaltung stellt sich die Frage nach dem Sinn des Verfassungsschutzes" Tsp 1.4.00 S. 14
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"IM 'Förster' wilderte fast überall / Der einstige Stasi-Mann wurde vom Verfassungsschutz nicht nur auf die 'Kommunistische Plattform' der PDS angesetzt. Zu seiner Spionagetätigkeit gehörte auch ein Besuch im Wahlkampfbüro der Landesvorsitzenden Petra Pau" taz 1./2.4.00 S. 26
"Einfach mal zuhören / Erst war Günter Sch.(...) bei der Stasi, dann Spitzel beim Verfassungsschutz. Jetzt ist er aufgeflogen" Tsp 2.4.00 S. 11
"Ex-Stasi-Offizier war auf die PDS angesetzt /
Verfassungsschutz zahlte V-Mann 1500 Mark im Monat
Der enttarnte V-Mann mit dem Decknamen 'Förster' hat dem
Verfassungsschutz Berichte aus verschiedenen Gliederungen der PDS
geliefert." Tsp 2.4.00 S. 9
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Bayern:
"Bayern lässt Windows 2000 prüfen
Bayern wird das Betriebssystem Windows 2000 von Microsoft erst
einsetzen, wenn die Verflechtung der Software mit der umstrittenen Scientology-Organisation
überprüft worden ist. Wie das Computermagazin c't aus Hannover
berichtet, sollen die Dienststellen zunächst die Prüfung von
Windows 2000 durch das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik
(BSI) abwarten." SZ 1./2.4.00 S. 64
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