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Tageszeitungen]
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"Stasi hörte Telefonate Kohls im Kanzleramt ab" SZ 11.4.00 S. 1
"Stasi hörte auf Kohls Telefon im Kanzleramt mit / Gespräche seit 1982 akribisch aufgezeichnet / Auch Privatanschluss angezapft / Wöchentlich bis zu 30 Seiten Lauschprotokolle / Altkanzler beantragt Akteneinsicht" SZ 11.4.00 S. 5
"Abhör-Aktion / Kohl beantragt Einsicht in seine Stasi-Akten" FR 11.4.00 S. 4
"Kohl massiv von der Staatssicherheit abgehört
/ Streit des Altkanzlers mit Gauck-Behörde spitzt sich zu
... Der Bundesbeauftragte für die Stasi-Unterlagen, Joachim
Gauck, sprach sich im Zusammenhang mit seinem Konflikt mit Kohl gegen eine
vorschnelle Änderung des Stasi-Unterlagengesetzes aus. ... Nach einem
'Spiegel'-Bericht haben die Anwälte des Altkanzlers Gauck ultimativ
aufgefordert mitzuteilen, ob die Behörde die Protokolle der von der
Stasi abgehörten Telefonate Kohls herausgeben wolle." HB 11.4.00
S. 4
"Schily greift in Streit um Stasi-Akten ein
... 'Ich erwarte, dass der Innenminister zu den gegensätzlichen
Standpunkten der beiden Bundesbeauftragten Jacob und Gauck Stellung
nimmt', sagte ... Willfried Penner (SPD) ... . Der Bundesdatenschutzbeauftragte
Joachim Jacob hatte sich grundsätzlich gegen eine Heranziehung
von Stasi-Abhörprotokollen im Spendenuntersuchungsausschuss ausgesprochen,
während Joachim Gauck, Bundesbeauftragter für die Stasi-Unterlagen,
am Wochenende nochmals deren Verwendung in Untersuchungsausschüssen
als legitim bezeichnete." WELT 11.4.00 S. 4
"Der gläserne Kohl" taz 11.4.00 S. 7
"Die Erben des totalitären Dauerfrohsinns / Die Akten der DDR liegen offen. Als Siegerin der Geschichte pflegt die Alt-BRD ihre Geheimnisse." BerlZtg 11.4.00 S. 11
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"Auf die Gene, fertig, los! / Arbeit an einem Mythos: Die Kartierung des menschlichen Erbguts ist fast abgeschlossen. Doch wird dieser Erfolg überschätzt. Ob er den Kranken je nutzen wird, bleibt vorerst ungewiss" taz 11.4.00 S. 12
Interview:
"Wir werden Kriege um Gene führen / Warum ich
gegen die Patentierung des Menschen klage / Ein Gespräch mit
Jeremy Rifkin" FAZ 11.4.00 S. 49
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"Kontroverse um Gen-Check / Die Präimplantationsdiagnostik
spaltet die Ärzteschaft. Heute will sich die Berliner Ärztekammer
auf einem Symposium gegen einen entsprechenden Entwurf der Bundesärztekammer
wehren
... Präimplantationsdiagnostik (PID). Bei dieser Methode,
die bislang in Deutschland nicht eingesetzt werden darf, werden im Reagenzglas
gezeugte Embryos genetisch auf Erbkrankheiten untersucht - und landen dann
je nach Ergebnis entweder im Mülleimer oder in der Gebärmutter."
taz 11.4.00 S. 19
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"Sicherheitskonferenz / Verfassungsschutz
beobachtet Expo-Gegner
... Nach Angaben von Niedersachsens Innenminister Heiner Bartling
(SPD) gebe es derzeit trotz angekündigter Demonstrationen von
Atomkraft- und Expo-Gegnern allerdings 'keinerlei Hinweise, dass konkrete
Aktivitäten geplant' seien. Gleichwohl beobachtet der Verfassungsschutz
nach Angaben von Schily eine 'zweistellige Zahl von Organisationen' wegen
ihrer expokritischen Haltung." FR 11.4.00 S. 4
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"Sprechstunde für die Kripo / Polizeiärzte
stehen im Verdacht, Krankenakten von Bürgerkriegsflüchtlingen
an die Sicherheitsbehörden übergeben zu haben
... Die Polizeiärztin soll nicht nur Namenslisten der Patienten
übergeben haben, sondern auch Aufzeichnungen über ihre Untersuchungen
sowie Notizen darüber, inwieweit sich die Erstgutachten der niedergelassenen
Ärzte von den Überprüfungen durch die Polizeiärzte
unterschieden." SZ 11.4.00 S. 12
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"Im Supermarkt von morgen denkt der Einkaufwagen
mit / Verkaufsartikel sprechen zu Maschinen / Der Mensch stört
... ... der Nachfolger des Barcodes wird ein Mikrochip mit einer
kleinen Antenne sein, fingernagelgroß und federleicht. Diese Einheit
kann mehr Informationen speichern, und die Daten können über Radiowellen
abgerufen und auch verändert werden. ... Vor dem Verlassen des Supermarktes
müsste sich der Kunde noch identifizieren, indem er seine Kundenkarte
durch einen Schlitz zieht." FAZ 11.4.00 S. 30
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"Ein Peilsender für die Liebsten / Ein Brite will eine Wanze in die Kleidung einarbeiten, damit Eltern wissen, wo ihre Kinder sind" BerlZtg 11.4.00 S. 10
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LOKALES
Berlin:
"Mieter fürchten feindliche Übernahme / Streit mit Hauseigentümer in Winterfeldtstraße eskaliert" Tsp 11.4.00 S. 14
"Videokameras im Hinterhof / Winterfeldstraße
(...): Vermieter will 'Sachbeschädigungen verhindern' / Mieter protestieren
... Nun hängen in dem Hof des Altbau-Hauses mit 47 Wohnungen
... Schilder an den kahlen Wänden. 'Achtung Videoüberwachung'
steht da drauf. Seit vier Wochen lässt der Vermieter Hauseingang und
Hofdurchgänge beobachten. Zu sehen sind die Kameras nicht. ... Die
Mieter des Hauses sehen darin nur eine Drohgebärde der Eigentümer.
Sie wollen nicht überwacht werden." BerlZtg 11.4.00 S. 24
"Videokameras und Hund bewachen den Hof / Mieter
der Winterfeldtstraße (...) fühlen sich von Verwaltung
und Hauseigentümer schikaniert
... Die Grundstücksgesellschaft 'Winterfeldtstraße
(...) mbH' hatte das Haus vor einem Jahr erworben. ... Aktueller Anlass
zur öffentlichen Diskussion war die Installation von Überwachungskameras
im Haus Anfang März. 'Wir wissen von drei Kameras, die Hauseingänge,
Hofflure und die abgeriegelte Grünfläche im Bild hatten', ...
. Weder seien die Mieter informiert, noch Besucher auf die Überwachung
hingewiesen worden. Dagegen wollen sich Anwohner nun zivilrechtlich zur
Wehr setzen." MoPo 11.4.00 S. 33
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Brandenburg:
"Akteneinsichtsrecht: Befürchteter Ansturm
blieb bisher aus
... Nach der Ankündigung der Scientology-Organisation,
vom Recht auf Akteneinsicht Gebrauch zu machen, denken die Brandenburger
Koalitionsfraktionen von SPD und CDU unterdessen darüber nach,
das Recht an berechtigte Interessen der Antragsteller zu knüpfen.
Brandenburgs Datenschutzbeauftragter Alexander Dix hat sich bereits
vehement gegen mögliche Einschränkungen ausgesprochen."
MoPo11.4.00 S. 35
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"Die Seele des Serientäters im Computer /
Seit Anfang des Jahres arbeitet Brandenburgs Polizei mit einem Täter-Analyse-Programm
... Seit Januar haben die Ermittler das ViCLAS-Computersystem
zur Verfügung. Mit dessen Hilfe können Serienzusammenhänge
ermittelt und Täterprofile erstellt werden. ... Jeden Mord in Brandenburg,
jede Vergewaltigung, aber auch Fälle, in denen Kinder von Fremden
auf verdächtige Art und Weise angesprochen werden, bekommen die Fallanalytiker
auf den Tisch. Halten sie einen Fall für ViCLAS-geeignet, schicken
sie den 168 Fragen umfassenden Katalog zum Ermittler. Jede Kleinigkeit
ist für den 'Verhaltensfingerabdruck' des Täters wichtig ...
. Die Antworten werden mit Hilfe von ViCLAS auf ähnliche Vorgehensweisen,
ähnliche Tatwerkzeuge oder die ähnliche Wortwahl von Tätern
in anderen Fällen abgeglichen." BerlZtg 11.4.00 S. 26
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