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Tageszeitungen]
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"Stasi-Akten / Kohl erklärt Streit mit Gauck
für beendet / Einsicht in Abhörprotokolle bereits nach Ostern
... Seine Anwälte würden schon unmittelbar nach Ostern
Akteneinsicht nehmen, sagte Kohls Rechtsvertreter Stephan Holthoff-Pförtner
am Dienstag ... . ... Kohl lege Wert auf die Feststellung, dass er keinerlei
Sonderstatus im Umgang mit den Stasi-Protokollen in Anspruch nehmen wolle,
sagte Holthoff-Pförtner. Dem Altkanzler gehe es vielmehr um die
grundsätzliche Klärung, dass die Stasi-Akten so verwendet werden,
wie es der Gesetzgeber gewollt habe. Öffentlich werden sollten
die Akten danach nur zur Aufklärung schwerer Straftaten, für
die Offenlegung von Stasi-Tätern und zur Aufarbeitung der Geschichte." BerlZtg
12.4.00 S. 1
"Kohl und Gauck legen ihren Streit bei / Veröffentlichung der Stasi-Unterlagen / Parteien sprechen über Verwendung der Abhörprotokolle im Untersuchungsausschuss" SZ 12.4.00 S. 7
"Anwälte von Kohl ziehen Ultimatum an Gauck zurück" MoPo 12.4.00 S. 2
Interview:
"Kohl soll Wahrheit sagen / SZ-Interview mit dem
SPD-Politiker Wiefelspütz / 'Abhörprotokolle wären dann
im Spendenausschuss überflüssig'" SZ 12.4.00
S. 7
"Kohl in der selbst gestellten Stasi-Falle / Über
die rechtliche Problematik der Verwendung der Unterlagen
... Bei der rechtlichen Bewertung und Prüfung nicht nur
dieses Falles kommt der Freiburger Anwalt für Verwaltungs- und Verfassungsrecht,
Michael Kleine-Cosack, zu dem Ergebnis, dass eine Herausgabe der Unterlagen
grundsätzlich verfassungsrechtlich bedenklich wäre." FR 12.4.00
S. 10
"Will der Westen wissen, welchen Einfluss die DDR auf seine Politik genommen hat? / Zur Debatte um die Verwendung von Stasi-Akten im Spenden-Untersuchungsausschuss des Bundestags - 'Die Einsicht in die Akten hat den Vereinigungsprozess gefestigt'" WELT 12.4.00 S. 4
Kommentar:
"Kohls Opfer-Akte
... Wie wäre es, wenn ihm jetzt Politiker anderer Parteien
helfen würden, wieder für ein Mindestmaß an Würde
in der Stasi-West-Debatte zu sorgen? Für den Satz 'Ich will meine
Akte!' müsste sich kein Westpolitiker schämen. Hätten
wir eine bundespräsidiale Autorität in diesem Land, käme
dieser Satz am besten aus dem Schloss Bellevue." WELT 12.4.00
S. 10
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"Big Brother im echten Leben: EU plant Lausch-Norm
/ Nur noch abhörfähige Geräte erlaubt?
... Europas Innen- und Justizminister planen die grenzüberschreitende
Kontrolle der Telekommunikation und wollen sich dabei sogar über den
Willen des Europäischen Parlaments hinwegsetzen. Ein gemeinsamer
Abhör-Standard soll das Lauschen im anderen Land erleichtern. ...
Immerhin soll dieses Abhörsystem auch datenschutzfreundlich gestaltet
werden. Ausgerechnet ein privatwirtschaftliches Institut, das europäische
Standardisierungsinstitut ETSI ... hat sogar schon einen europäischen
Abhörstandard erarbeitet. ... So definiert die entsprechende Richtlinie
ES 201-671 eine europaweit einheitliche Telekommunikationsnetztechnik.
Sie sieht darin auch den nutzbaren Zugriff auf alle Daten vor: Handy-
und Festnetztelefonate, SMS-Nachrichten und sogar Internet-Telefonie. Gelten
europaweit dieselben technischen Regeln, so lassen sich auch Abhörmaßnahmen
im Ausland leicht bewerkstelligen. Für die Hersteller bedeutet das: Stellen
sie keine abhörfähigen Anlagen her, können sie die
Geräte an die Telekommunikationsunternehmen nicht verkaufen. Denn
diese erhalten eine Betreiberlizenz vom Staat nur dann, wenn ihre Anlagen
abhörfähig sind." MoPo 12.4.00 S. 25
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"Neues Gesetz erlaubt Widerruf von Online-Vertrag
/ Bundestag berät Gesetz über den Fernabsatz
Morgen steht das so genannte Fernabsatzgesetz auf der Tagesordnung
des Bundestags. Mit diesem Gesetz soll die EU-Richtlinie über den
Verkauf von Waren im Wege der Fernkommunikation - also via Internet, aber
auch beispielsweise per Telefonauftrag - umgesetzt werden. ... Kernpunkt
der Regelung ist das Widerrufsrecht: Innerhalb von 14 Tagen, so sieht es
das Gesetz vor, sollen Geschäfte des Fernabsatzes widerrufen werden
können." HB 12.4.00 S. 27
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"US-Notenbank testet die Scheckvorlage per Internet
/ Weil die Amerikaner noch immer am Papier hängen
... Auch im Zeitalter des Internet und des Electronic Banking
hängen die Amerikaner aus Sorgen vor einer Verletzung der
Privatsphäre am Scheck aus Papier." HB 12.4.00 S. 44
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"Ein Standarf für den M-Commerce / Ericsson,
Motorola und Nokia streben gemeinsame Plattform an
... In London kündigten die drei Unternehmen an, einen
gemeinsamen technischen Standard für den mobilen, elektronischen Handel
(M-Commerce) entwickeln zu wollen, über den künftig verschiedene
Transaktionen wie Bankgeschäfte, elektronischer Einkauf und Kreditkartenzahlungen
abgewickelt werden können. Die Initiative sieht ausdrücklich
eine offene Plattform vor, der sich andere Unternehmen noch anschließen
sollen. ... Die drei Gesellschaften wollen technische und andere Details
ihrer Zusammenarbeit bis Ende Mai auf ihrer Internet-Seite veröffentlichen.
... Die drei Unternehmen kündigten auch an, dass ihr neuer technischer Standard
die so genannte Bluetooth-Technologie enthalten wird, die elektronische
Zahlungen über kurze Distanzen ermöglicht." FAZ 12.4.00
S. 20
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"Patent auf den Gärtner als Mörder / Verhindern Softwarepatente wissenschaftliche Fortschritte und wirtschaftliche Innovation?" BerlZtg 12.4.00 S. 18
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