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Tageszeitungen]
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"EU will Export von Verschlüsselungstechnik
freigeben
... Expertenkontrollen sollen für fast alle Chiffrierprodukte
innerhalb der EU aufgehoben werden. Die neuen Regeln sollen die EU-Außenminister
am 22. Mai verabschieden, verlautete aus Kommissionskreisen." HD 28.4.00
S. 12
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"Betrugsverfahren eingestellt" taz 28.4.00 S. 17
"Anti-Korruptionsorganisation legt Studie vor
Betrug setzt dem Gesundheitswesen zu
Experten fordern stärkere Kontrollen durch Politiker und Sanktionen
... Missbrauch, Betrug und Korruption im deutschen Gesundheitswesen
sind vor allem auf mangelnde Transparenz im System zurückzuführen.
Das ist das Ergebnis einer am Donnerstag in München veröffentlichten
Studie der Anti-Korruptionsorganisation 'Transparency International (TI)
Deutschland'. ... Ärzte haben der Studie zufolge noch mehr Missbrauchs-Möglichkeiten
als Patienten. So würden etwas Leistungen berechnet, die gar nicht
erbracht wurden, oder Untersuchungen an Patienten vorgenommen, die überflüssig
sind. TI Deutschland fordert deshalb, nicht nur Privat-, sondern auch Pflichtversicherten
eine Rechnung auszustellen, aus der klar hervorgeht, welche Leistungen
der Arzt erbracht hat und was diese kosten." SZ 28.4.00 S. 6
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"Den Puls der Daten fühlen
Elektronische Datenanalyse kann den Krankenhäusern helfen,
Kosten zu senken. Die Herausforderungen sind hier kaum andere als bei kommerziellen
Unternehmen." HB 28.4.00 S. K 4
LOKALES
BERLIN
"Ab Mai arbeiten 'Profiler' bei der Mordkommission
Neue Hilfe für Ermittler ... Den Beamten steht für
ihre Arbeit das Datenanalyse-System 'ViCLAS' zur Verfügung. Damit
werden so genannte Täterprofile erstellt. Die Ermittler müssen
für jede Tat und jeden Tatort 168 Fragen beantworten. Dazu müssen
sie die Akten der einzelnen Fälle studieren und die Tatmerkmale in
das Analysesystem eingeben. 'ViCLAS' sucht dann nach Übereinstimmungen
mit anderen Verbrechen. 'Wofür mehrere Beamte viele Tage brauchen,
ermittelt dieses System innerhalb kurzer Zeit', sagte ein Beamter der Mordkommission."
BerlZtg 28.4.00 S. 21
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BAYERN
"Datenschützer rügt Humangenetiker
Doktorandin der Würzburger Universität arbeitete unerlaubterweise
mit sensiblen Patientendaten ... Humangenetiker der Unversität
Würzburg haben nach Einschätzung des bayerischen Datenschutzbeauftragten
Reinhard Vetter sensible Patientendaten geistig behinderter Heimbewohner
des St.-Josefs-Stifts aus dem unterfränkischen Eisingen rechtswidrig
verarbeitet und genutzt." taz 28.4.00 S. 17