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Tageszeitungen]
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"Länder plädieren einmütig für
Videoüberwachung
Die Innenministerien der Länder sind einmütig dafür,
dass die Polizei öffentliche Brennpunkte der Kriminalität mit
sichtbar installierten Videoanlagen überwacht. ... Angesichts der
Einmütigkeit sei es nicht mehr notwendig, dass sich die Innenminister
bei ihrer Frühjahrskonferenz am 4. und 5. Mai in Düsseldorf noch
mit dem Thema befassen."
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"FDP lehnt Veröffentlichung von Stasi-Akten ab / Lambsdorff und Kinkel betonen gleichzeitig ihr Interesse an den Abhörprotokollen" BerlZtg 29./30.4.00 S. 6
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"Im Vergaberecht hält das elektronische Verfahren
Einzug
... Die Nutzung elektronischer Medien soll das öffentliche
Auftragswesen transparenter, anbieterfreundlicher und effizienter machen.
So sieht es zumindest die Europäische Kommission in ihrem Grünbuch
über das öffentliche Auftragswesen vor. Nach ihren Plänen
soll bis zum Jahr 2003 ein Viertel der öffentlichen Aufträge
über das Internet abgewickelt weden. Schon jetzt ist aber klar, dass
ein stärkerer Einsatz elektronischer Medien neben vielfältigen
technischen Problemen auch zahlreiche neue Rechtsfragen aufwerfen wird."
FAZ 29.4.00 S. 23
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"Bulmahn will Zwangs-Gentests verhindern
Bundesforschungsministerin Edelgard Bulmahn (SPD) hat ein Gesetz
zum Umgang mit Genomdaten angekündigt, mit dem sie das Recht am eigenen
Erbgut sichern will. 'Zwangstests auf Wunsch des Arbeitgebers oder von
Versicherungen müssen verhindert werden', sagte Bulmahn am Freitag
in Berlin. ... Schon in der vergangenen Woche hatte der Gesamtverband der
deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) erklärt, keine Gentests für
den Abschluss von Versicherungsverträgen zu verlangen, und zudem versichert,
dies auch in Zukunft nicht zu beabsichtigen. ... Allerdings hatte der GDV seine
Absicht bekräftigt, genetische Analysen in die Berechnung der Risikogruppe
eines Versicherungsnehmers einzubeziehen, wenn diese 'freiwillig eingereicht'
werden. Genetisch erwiesene Krankheiten würden dann so behandelt wie
heute schon, wenn man sich bei einer privaten Krankenversicherung versichern
lassen will. Diese müssen gemeldet werden, erhöhen die Risikogruppe
des Versicherten und führen zu höheren Beiträgen." WELT
29.4.00 S. 4
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"Freiberufler schlagen Alarm / Bundesverband:
Neue Gesetze bringen uns in höchste Gefahr - Offener Brief an Kanzler
Schröder
... 'Die Entwicklungen könnten den Freien Berufen das Leben
schwerer oder sogar unmöglich machen', warnte Ulrich Oesingmann, Präsident
des Bundesverbandes der Freien Berufe (BFB) gestern in Berlin. Die größten
Sorgen bereiten den Verbandsvertretern - 72 haben den Brief unterzeichnet
- die EU-Geldwäscherichtlinie, die auf Freie Berufe erweitert werden
soll, und die Veränderungen beim elektronischen Geschäftsverkehr
(E-Commerce). So beschädige die vorgesehene Verdachtsmeldepflicht,
die bisher für Kredit- und Finanzinstitute gilt, den Grundpfeiler
der Freien Berufe. 'Unsere Arbeit hängt vom Vertrauen durch Verschwiegenheitspflicht
und Zeugnisverweigerungsrecht ab. Die Beziehung zu Mandanten, Patienten
und Klienten ist darum besonders sensibel', sagte Oesingmann." MoPo
29.4.00 S. 10
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LOKALES
Thüringen:
"Kritik an mangelnder Überwachung / Nach
Anschlag auf Erfurter Synagoge
... Inzwischen wird nach Angaben aus Erfurter Regierungskreisen
erwogen, für das Umfeld der Synagoge eine ständige Video-Überwachung
zu installieren." Tsp 29.4.00 S. 4
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