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Tageszeitungen]
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"Verdächtige Konten unter Sonderkontrolle
/ Banken gehen schärfer gegen Geldwäsche vor / Verfeinerte
Methoden
Auf Anweisung des Bundesaufsichtsamtes für das Kreditwesen
haben die Banken ihre Methoden im Kampf gegen die Geldwäsche
zunehmend verfeinert. 'Monitoring' und 'Screening' seien die 'neuesten
Steckenpferde' der Kontrollbehörde, sagte Eberhard Dach, Syndikus
der BHF-Bank, auf einer Veranstaltung der Frankfurter Juristischen Gesellschaft.
Wenn ein Geldinstitut auf einem Konto eine ungewöhnliche Bewegung
registriere, die jedoch noch nicht eine Anzeige an die Staatsanwaltschaft
wegen Geldwäsche rechtfertige, müssten die Finanzhäuser
das betreffende Konto wochen- bis monatelang 'unter tägliche
Beobachtung stellen'. Unabhängig davon könne das Aufsichtsamt
das Durchrastern beliebiger Kundengruppen anordnen. ... 'Der größte
Effekt liegt vielleicht in der Abschreckung', mutmaßt der Syndikusanwalt.
Doch könne es auch sein, dass das 'gründliche und penible System'
Täter nur zu besseren Leistungen ansporne. Für sinnvoller hielte
Dach, wenn der Staat seine eigenen Datensammlungen nutzen würde: Nach
dem Außenwirtschaftsgesetz müsse praktisch jegliche Überweisung
ins Ausland an Bundes- und Landesbanken gemeldet werden." FAZ 5.5.00
S. 27
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"Innenminister einig im Kampf gegen 'Kampfhunde' / Frühjahrskonferenz / Videoüberwachung öffentlicher Plätze und Polizeiwesten weitere Themen" ND 5.5.00 S. 4
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Kommentar:
"Helmut Kohl ist ein Opfer / Von Rainer Eppelmann
... Fazit: Helmut Kohl - und nur er - kann von sich
aus entscheiden, ob und was er aus den über ihn angefertigen Stasi-Akten
veröffentlicht. Wer aber hieraus ein 'Muss' zu konstruieren versucht,
wird mit Blick auf die Motive, auf deren Grundlage das Stasi-Unterlagen-Gesetz
entstanden ist, aber auch mit Blick auf geltendes Recht, kläglich
scheitern." WELT 5.5.00 S. 10
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"Tausche Werbespots gegen Telefon-Minuten / Unternehmen
bietet kostenlosen Telefondienst an / Reklameeinspielung nur vom Anrufer
zu hören
... Bevor Interessenten den Service in Anspruch nehmen können,
müssen sie sich bei at-business per Internet oder Telefon kostenlos
anmelden und einen Fragebogen ausfüllen. ... Mit Hilfe des Fragebogens
wird daher ein Kundenprofil erstellt. So wird neben Alter, Familienstand
und Einkommen hauptsächlich nach den Konsumgewohnheiten der Kinder
gefragt. Die Daten werden laut Krautwald ausschließlich für
die Telefonwerbung verwendet." BerlZtg 5.5.00 S. 39
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LOKALES
Baden-Württemberg:
"Stuttgart will Kontrollen per Video rasch einführen
... Nach der Vorstellung des Ministers soll die Bevölkerung
mit Hinweisschildern auf den jeweiligen mit Kameras überwachten Bereich
aufmerksam gemacht werden. ... Die Aufnahmen sollen für zwei Wochen
gespeichert werden. Schäuble zeigte sich zuversichtlich, dass die
Innenminister der Länder den offenen Einsatz von Videokameras an Orten
mit hoher Kriminalität befürworten." SZ 5.5.00
S. 6
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Sachsen-Anhalt:
"Polizeigesetz nahm Hürde / SPD will Ausweitung von Befugnissen / PDS kritisiert Grundrechteabbau" ND 5.5.00 S. 5
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Berlin:
"Kein Liebestaumel in Berlin / Wer hat die 'Killer'-Mail
'I love you' bekommen? Siemens zum Beispiel. Dort mussten die Rechner heruntergefahren
werden. In der Verwaltung dagegen hagelte es vor allem Warnungen
... Anders als in Niedersachsen oder im Londoner Unterhaus sorgte
der Schneeballvirus in Berlin allerdings mehr für Aufregung denn für
Schaden." taz 5.5.00 S. 19
"Computervirus: Berliner Firmen hatten ihn schnell unter Kontrolle / Behörden schalteten E-Mail-Funktion ab" WELT 5.5.00 S. 42
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