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Tageszeitungen]
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"Bund will sich in die Akten gucken lassen / Rot-grüne Koalition
bereitet neues Gesetz über Einsichtsrecht vor - Mehr Transparenz angestrebt
Die Regierungsparteien planen, zukünftig Bürgern und
Unternehmen Einsicht in die Akten von Bundesbehörden zu gewähren.
... Schon bis zum Jahresende soll das Akteneinsichtsrecht per Gesetz festgeschrieben
sein. ... Als problematisch gilt der Datenschutz. Wiefelspütz gestand
zu, dass er auf jeden Fall ausreichend berücksichtigt werden müsse.
Das könne zum Beispiel zu Schwärzungen von Namen in den Akten
oder auch zur Sperrung bestimmter Akten führen. Ob für die
Einsicht Gebühren erhoben werden sollen, steht noch nicht fest. ...
Ursprünglich hatten SPD und Grüne das Akteneinsichtsrecht nicht
nur auf Bundes-, sondern auch auf Landesebene ausdehnen wollen. Allerdings
hatten Vertreter der unionsgeführten Länder ihre Ablehnung
signalisiert." WELT 17.7.00 S. 4
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"Eichel nimmt Abstand von Internet-Steuer
... Spitzenverbände der Wirtschaft hatten die ab 2001
geplante Besteuerung kritisiert, weil die mit dem Kontrollaufwand
verbundenen Kosten weit über den Einnahmen lägen." Tsp
17.7.00 S. 19
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"Kontroverse um Gesetz zu Geldwäsche / Regierung
und Anwälte äußern Bedenken
Die Pläne der EU-Kommission zur Bekämpfung der Geldwäsche
sorgen für Streit in der Europäischen Union. Mehrere Länder,
darunter auch Deutschland, wollen auf keinen Fall akzeptieren, dass
auch Rechtsanwälte, Steuerberater, Wirtschaftsprüfer und Notare
unter die Meldepflicht für verdächtige Zahlungen fallen sollen.
... Mit dem neuen Entwurf wird das ausgeweitet: Alle Gelder, die aus Aktivitäten
des organisierten Verbrechens oder auch Betrügereien zu Lasten des
EU-Haushalts stammen, würden meldepflichtig. Außerdem würden
die Kreditinstitute verpflichtet, auch bei Geschäften über das
Telefon oder den Computer die Identität ihrer Geschäftskunden
zweifelsfrei festzustellen." BerlZtg 17.7.00 S. 37
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"Bundesrat für mehr Auskunft im Aktienrecht
... Im Entwurf des geplanten Namensaktiengesetzes, welches das Aktienrecht
modernisieren soll und zu diesem Zweck die Namens- und die Inhaberaktie
im Hinblick auf die Stimmrechtsausübung weitgehend gleichstellt, werden
Auskunftsrechte stark beschränkt. So ist vorgesehen, dass der Aktionär
von der Gesellschaft lediglich Informationen über seine eigenen, im
Aktienregister (früher 'Aktienbuch') eingetragenen Daten verlangen
kann. Der Bundesrat begrüßt zwar grundsätzlich eine Begrenzung
des Auskunftsrechts wegen des Datenschutzes, vertritt jedoch die Auffassung,
dass dem Recht auf informationelle Selbstbestimmung ein Informationsrecht
gegenüberstehen müsse, das erhebliche Beteiligungen offen
lege." FAZ 17.7.00 S. 19
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"Die schärfste Waffe der Polizei / DNA-Analyse
kommt Tätern nach Jahren noch auf die Spur
... 50 000 Datensätze sind jetzt etwa in der zentralen
DNA-Analysedatei des Bundeskriminalamtes archiviert. ... Bewährt hat
sich vor allem die 'retrograde Erfassung' ... . Dabei unterzieht man verurteilte
Straftäter einem Speicheltest. Daneben wird Spurenmaterial von
nie geklärten Verbrechen neu untersucht und für eine Verwendung
in der Datenbank aufbereitet. Alle neuen Daten werden mit dem Bestand verglichen
und jede Übereinstimmung gemeldet. Zurzeit stammen vier von fünf Datensätzen
aus dieser retrograden Erfassung." SZ 17.7.00 S. 39
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"Bericht: Gauck-Behörde fand keine Stasi-Akten über Kohl" WELT 17.7.00 S. 4
"Such nach Stasi-Protokollen über Kohl geht
weiter
In der Gauck-Behörde wird weiterhin nach Stasidokumenten
über den früheren Bundeskanzler Helmut Kohl (CDU) gesucht. Das
sagte eine Sprecherin der Behörde am Sonntag der dpa. Sie wies zugleich
darauf hin, dass die Unterlagen nicht für den Untersuchungsausschuss
zur CDU-Spendenaffäre gesucht würden, sondern für Kohl,
der selbst einen Antrag auf Akteneinsicht gestellt hat." HB 17.7.00
S. 4
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