Privacy Magazine - Hauptseite Das Privacy Magazine "prima" wird vom Berliner Beauftragten für Datenschutz und Akteneinsicht zusammengestellt und herausgegeben. Die regelmäßigen - an Wochentagen täglichen - Ausgaben enthalten eine Übersicht von ausgewählten Berichten der Berliner und überregionalen Presse.

 

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Ausgabe vom 21. Juli 2000

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"Sichere Magnetstreifenkarten in Aussicht
Um Kreditkartenfälschern das Handwerk zu legen, hat das Forschungszentrum Jülich ein neues Echtheitsmerkmal für Magnetstreifenkarten erfunden. ... Im Zuge der Herstellung wird ein digitaler Code in den Magnetstreifen eingearbeitet, der anschließend, so das Forschungszentrum, weder gelöscht noch geändert werden könne." c't Heft 15/2000 S. 44

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"CDU fordert Freigabe des Hirsch-Berichts
Die Union fordert eine umgehende Veröffentlichung des Berichts von Sonderermittler Burkhard Hirsch (FDP) zu den verschwundenen Akten im Kanzleramt. Die Einstufung des Berichts und etlicher Anlagen als Verschlusssache müsse unverzüglich aufgehoben werden, sagte der Obmann der Union im Spenden-Untersuchungsausschuss, Andreas Schmidt (CDU). Weder sei dem Ausschuss begründet worden, weshalb dieser Bericht mit seinen Anlagen der Geheimhaltung bedürfe, noch sei dies für die Bürger ersichtlich." SZ 21.7.00 S. 5

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"Wenn ein Beamter Daten löscht / Die Rolle des Bundesdisziplinaranwalts und die Vorgänge im Bundeskanzleramt
... In der Diskussion darüber, ob der FDP-Politiker Burkhard Hirsch Vorermittlungen wegen Verdachts von Dienstvergehen habe führen dürfen, nahm in der vergangenen Woche der Bundesdisziplinaranwalt zugunsten der im Bundeskanzleramt getroffenen Entscheidung und damit gegen die Kritik des Sächsischen Datenschutzbeauftragten Giesen Stellung. .. Dass es sich beim Tatbestand 'verschwundene Akten' und 'gelöschte Dateien' nicht um Kavaliersdelikte handelt, wird neben den Strafgerichten das Bundesdisziplinargericht sicherlich noch einmal bestätigen und solche Vorgänge ausdrücklich als Dienstvergehen innerhalb der Urkundendelike definieren und sanktionieren." FAZ 21.7.00 S. 12

"Bohl begrüßt Ermittlungen wegen Aktenvernichtung / Ausschussmitglied Peter Dankert rechnet mit Dokumentenfunden
... Bohl: ... 'Es ist gut, dass die Staatsanwaltschaft Bonn die Vorwürfe bezüglich angeblicher Aktenvernichtungen im Kanzleramt überprüft', sagt er. Damit sei eine objektive Prüfung möglich, 'die ergeben wird, dass alle gegen mich erhobenen Vorwürfe und sonstigen Diffamierungen völlig haltlos sind.' ... Hirsch hatte die Aktenvernichtung im Auftrag von Bundeskanzler Schröder untersucht und festgestellt, dass kurz vor dem Regierungswechsel 1998 zwei Drittel der Computerdaten im Amt zentral und heimlich gelöscht wurden und wichtige Akten verschwanden." Tsp 21.7.00 S. 4

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"Trotz angekündigter Reformen bleibt Liechtenstein ein Ort für Fluchtgeld / Auch wenn das Fürstentum seine Kunden nun sorgfältiger anschauen will - Steuerhinterzieher sollen weiter zum Klientenkreis gehören
... Die Geldinstitute haben sich zwar nun endlich bereit erklärt, ihre Kunden sorgfältiger zu prüfen. Das betrifft vor allem jene große Gruppe, die ihnen die Treuhänder bisher anonym verschafft haben. Aber sie werden die Kundendaten nur in sehr wenigen Ausnahmefällen weiterreichen. ... Mit ihrer Selbstverpflichtung bestehen die Banken darauf, dass der Name des Kunden und der Name des Begünstigten der Stiftung künftig genannt werden. Noch im Herbst, so hofft der Liechtensteiner Bankenverband, soll das Parlament in Vaduz dies in einen gesetzlichen Rahmen gießen." HB 21./22.7.00 S. 2

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"Per 'Identitätsklau' fremde Konten plündern / Mit einem gestohlenen Führerschein können Verbrecher in den USA auf Kosten anderer leben
Mindestens 400 000 Amerikaner werden im Jahr Opfer solcher Verbrechen. ... Die Banken überprüfen zwar jeden Kreditantrag, aber wenn der Darlehensnehmer den Geburtstag und die Sozialversicherungsnummer nennen sowie einen Führerschein auf den entsprechenden Namen vorweisen kann, geht alles in Ordnung. Schließlich erfüllen im ausweislosen Amerika 'Driver's License' und die 'Social Security Number' Identifizierungsaufgaben. ... Einen Fehler, durch den Diebe häufig an Daten gelangen, machen Amerikaner immer wieder: Sie lassen an Geldautomaten oder an Zapfsäulen den Quittungsbeleg zurück. Der Dieb kann ihn sich aneignen und verfügt damit schon über wichtige Daten seines nächsten Opfers." HB 21./22.7.00 S. 42

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"'Gene werden in Zukunft nicht über unser Leben entscheiden' / Der Entdecker des menschlichen Genoms Craig Venter bekennt sich zur gesellschaftspolitischen Verantwortung der Wissenschaft
Venter glaubt, dass es schon in wenigen Jahren für jeden Patienten möglich sein wird, auf Grund seiner persönlichen Gen-Chipkarte eine Risikoanalyse vorzunehmen. ... Dass der individuelle Gen-Check auch von Arbeitgebern und Versicherungsgesellschaften missbraucht werden könnte, bestreitet Venter nicht. 'Da liegt eine riesige Aufgabe für die Politiker', erklärte er in Washington Andrea Fischer. Gen-Screening dürfe nicht für eine Negativauslese unter Job-Bewerbern missbraucht werden. Andererseits dürften Lebensversicherungen nicht daran gehindert werden, bei der Kalkulation ihrer Prämien individuelle Erkrankungsrisiken zu berücksichtigen. 'Das geschieht doch heute schon. Auch bei der privaten Krankenversicherung werden Vorerkrankungen bei der Beitragskalkulation berücksichtigt.'" HB 21./22.7.00 S. 6

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"Kostenlose Sicherheitssoftware für Universitäten
... ... verhindert die Übertragung von Passwörtern im Klartext und ermöglicht die verschlüsselte Übertragung von Dateien." c't Heft 15/2000 S. 44

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Berlin / Brandenburg:

"Berlin und Brandenburg Partner in Genomforschung
Manfred Stolpe und Eberhard Diepgen haben beschlossen, ein Genomforschungszentrum Berlin-Brandenburg auf den Weg zu bringen. ... Die vorhandenen Zentren der Genomforschung in Berlin-Buch, in Dahlem im Bereich des Max-Planck-Instituts und der FU sowie im Wissenschaftspark Golm sollen ihre Aktivitäten zusammen mit Unternehmen der Region bündeln." Tsp 21.7.00 S. 28

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