Privacy Magazine - Hauptseite Das Privacy Magazine "prima" wird vom Berliner Beauftragten für Datenschutz und Akteneinsicht zusammengestellt und herausgegeben. Die regelmäßigen - an Wochentagen täglichen - Ausgaben enthalten eine Übersicht von ausgewählten Berichten der Berliner und überregionalen Presse.

 

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Ausgabe vom 27. Juli 2000

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"Gentests müssen für Kranken- und Lebensversicherungen tabu bleiben / Ein Wettbewerb um naturgegeben 'gute Risiken' ist volkswirtschaftlich völlig sinnlos / Von Gert G. Wagner
... Deswegen müsste ihnen auch verboten werden, Gentests auszuwerten, die ihnen von Versicherungsnehmern freiwillig gezeigt werden. Sollte es sich erweisen, dass 'adverse Selektion' und halb legales Rosinenpicken nach 'guten Genen' tatsächlich eine große Rolle spielen werden, dann müsste statt eines Verbotes der Auswertung von Gentests ein etwas komplizierterer Weg gewählt werden. Die Versicherungen dürften Gentests bei der Kalkulation zwar berücksichtigen, aber jene, die auf Grund eines Gentests höhere Prämien zu zahlen hätten, müssten die Extraprämie von einem Ausgleichsfonds ersetzt bekommen. ... Die radikale Alternative, Gentests ganz - also auch zur privaten Nutzung - zu verbieten, ist weltweit kaum durchsetzbar. Sie ist zudem auch ethisch zweifelhaft, da man mündigen Menschen nicht verbieten sollte, Informationen über ihre Krankheitsdispositionen zu bekommen. Ebenso muss es aber auch ein 'Recht auf Nichtwissen' geben. ... Gert G. Wagner ist Forschungsdirektor am Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) in Berlin und gegenwärtig Gastprofessor am Urban Institute in Washington, DC." HB 27.7.00 S. 2

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"Verschlüsselung von Daten im Internet soll erforscht werden
An der Technischen Universität Hamburg ist eine Stiftungsprofessur für Kryptologie ausgeschrieben worden, um die Verschlüsselung und Übertragung sensibler Daten im Internet zu erforschen. ... Der Umgang mit sensiblen Daten im Internet bereite nicht nur Kunden Sorgen, vielmehr entpuppe sich die mangelhafte Datensicherheit als Wachstumshindernis - besonders bei Banken, die Zuwächse beim elektronischen Zahlungsverkehr erlebten." FAZ 27.7.00 S. 4

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"Mitarbeit Walesas bei Geheimdienst?
... Die polnische Nachrichtenagentur PAP meldete am Mittwoch, es sei ein Schriftstück aufgetaucht, das eine solche Verpflichtung und den Namen Walesas enthalte. ... Der Durchleuchtung (lustracja) müssen sich die Kandidaten für das höchste Amt in Polen, aber auch Abgeordnete und hohe Beamte sowie Richter, Anwälte und Führungspersönlichkeiten in den öffentlichen Medien auf Grund eines Gesetzes von 1997 unterziehen." FAZ 27.7.00 S. 6

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