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zum Datenschutz] [Abkürzungen der ausgewerteten
Tageszeitungen]
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"Brüssel segnet US-Datenschutz ab / Kommission
genehmigt Regelung für personenbezogenen Informationsaustausch
Die Europäische Kommission hat in einer gestern veröffentlichten
Entscheidung erklärt, dass die vom US-Handelsministerium getroffene
so genannte 'Safe Harbor'-Regelung einen angemessenen Schutz für personenbezogene
Daten darstelle, die aus der EU in die USA übermittelt werden."
HB 28./29.7.00 S. 10
"Sichere amerikanische Häfen für Daten
aus der EU / Gleiches Datenschutzniveau wie innerhalb der Gemeinschaft
/ Kontrolllisten für amerikanische Adressaten
... Europäische Unternehmen oder Verwaltungen, die Daten
in die Vereinigten Staaten übermitteln wollen, können sich
anhand einer öffentlich zugänglichen Liste darüber informieren,
ob sich der Adressat an die 'safe harbor'-Bestimmungen hält. ... Dennoch
fordert das Europäische Parlament, die Rechtsmittel für Privatpersonen
nachzubessern. Einen entsprechenden Vorbehalt hat die Kommission dem amerikanischen
Handelsministerium auch mitgeteilt. Am Donnerstag hat die Kommission ebenfalls
bekannt gegeben, dass sie die Datenschutzvorschriften der Schweiz und Ungarns
als gleichwertig akzeptiert. Noch im Gange sind die Gespräche
mit Japan, Kanada und Australien." FAZ 28.7.00 S. 14
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"Gauck lässt Kohl noch im Sommer Stasi-Akten
einsehen
Die Gauck-Behörde will Alt-Kanzler Helmut Kohl (CDU)
noch in diesem Sommer seine Stasi-Akten zur Einsicht vorlegen."
WELT 28.7.00 S. 5
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"Rassismus und Musik / Auch in Deutschland
soll die Kontrollpflicht der Internet-Provider auf die Verletzung des Urheberrechtes
ausgedehnt werden
... In einem Aufsehen erregenden Urteil hat Ende März das
Landgericht München den Internetprovider AOL zu Schadensersatzzahlungen
an einen Rechteinhaber verurteilt, der sich gegen ein Tauschforum für
MIDI-Files wehrte. ... Auf Überraschung stieß vor allem, dass
die Kontrollpflicht der Provider in diesem Urteil auch auf die Verletzung
von Urheberrechten ausgedehnt wurde." taz 28.7.00 S. 3
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"'Handelsblatt'-Redakteure sollen Aktienbesitz
offenbaren / Betriebsrat sieht Eingriff in die Vermögensverhältnisse
der Journalisten - Musterverfahren zur Klärung angestrengt
... ... um einen möglichen Interessenkonflikt der schreibenden
Finanzexperten erst gar nicht aufkommen zu lassen, hat die Leitung der
Wirtschaftszeitung diese vor Wochen aufgefordert, den Vorgesetzten ihren
Aktienbesitz zu offenbaren. ... Für Ulrike Mende, die Betriebsratsvorsitzende,
stellen die hausinternen Regeln einen klaren Eingriff in das Persönlichkeitsrecht
dar." WELT 28.7.00 S. 23
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