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Tageszeitungen]
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"Weniger organisierte Kriminalität / Zentrale Datenbank zur Aufdeckung von
Geldwäsche eingerichtet
Das Bundeskriminalamt richtet eine eigene Datenbank zur Erfassung aller
Geldwäschedelikte und –verfahren ein, die künftig auch Informationen von den
Landespolizeibehörden erhalten soll." FAZ 4.7.00 S. 4
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"Besser Zugang zu Umweltinformationen
... ... Vorschlag der Europäischen Kommission zu einer entsprechenden Anpassung einer
EU-Regelung aus dem Jahr 1990 ... . In der Neufassung will die Kommission unter anderem
den Begriff Umweltinformation weiter definieren und darlegen, wie mit vertraulichen Daten
umgegangen werden soll." FAZ 4.7.00 S. 18
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"Telefongigant fördert Freiheit im Netz / AT&T will mit Publius anonymen und
zensurfreien Verkehr im Web garantieren"
MoPo 4.7.00 S. 25
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"TÜV setzt verstärkt auf Datensicherheit"
WELT 4.7.00 S. 18
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"Abflug mit Codenummer / Reiseveranstalter L’Tur zieht Online-Bezahlsystem
zurück
... Tatsächlich war zuvor noch kein anderer Anbieter auf die Idee gekommen, seine Kunden
nicht nur nach der Bankleitzahl und der Kontonummer, sondern auch nach der
Homebanking-PIN und der TAN (Transaktionsnummer) zu fragen. Die PIN ist die
Persönliche Identifikationsnummer, mit der sich der Homebanking-Kunde identifiziert. Die
TAN dient als Unterschrift für die Online-Überweisung. ... Einmal im Besitz der PIN kann
jeder den Kontostand und die Kontobewegungen online überwachen." SZ 4.7.00 S. V2/15
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LOKALES
"Reinickendorf / Wühlen in der Biotonne / Die BSR will Bewohner in
Randbezirken zum Mülltrennen zwingen – mit Stichproben im Hausmüll
... ‚Ich willige ein, dass mein Müll untersucht wird‘, heißt eine Frage in dem Schreiben, die die
Adressaten ankreuzen sollen. Die Datenschutzbehörde überprüft nun, ob diese Form der
Vollmacht rechtlich zulässig ist. ... Die BSR muss die Zustimmung der Anwohner zur
Mülldurchsuchung einholen, weil das Unternehmen mit der Aktion ‚auf bestimmte
Verbrauchergewohnheiten schließen‘ könnte. Aus dem Schreiben erfahren die Adressaten
aber nicht, welche Folgen es für sie haben könnte, nicht zu antworten. ‚Nach dem Berliner
Datenschutzgesetz muss ersichtlich sein, ob die Einwilligung freiwillig abgegeben wird oder
ob sie gesetzlich verpflichtend ist‘, sagt Claudia Schmid, stellvertretende Berliner
Datenschutzbeauftragte. Folge: Die BSR müsste 10 000 neue Briefe schreiben." BerlZtg
4.7.00 S. 24
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