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Tageszeitungen]
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"Risiken beim Online-Banking / Experte wirft hiesigen
Instituten laxe Sicherheitsstandards vor
... Denn längst nicht alle Institute bemühten sich
ausreichend, um bei Geldgeschäften via Internet die größtmögliche
Sicherheit zu garantieren, warnt der Bankenexperte der Bonner Arbeitsgemeinschaft
der Verbraucherverbände (AgV), Manfred Westphal. Zwar hätten
die deutschen Häuser bereits zum Herbst 1998 flächendeckend den
so genannten HBCI-Standard (Homebanking Computer Interface) einführen
wollen, der derzeit als der sicherste gilt. Bis heute wendeten ihn jedoch
höchstens 20 Prozent tatsächlich an." FR 3.8.00 S.
13
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"Fehlende Geschäftsgepflogenheiten behindern
den E-Commerce / Zu wenig qualifizierte Mitarbeiter / Zugangskosten, Sicherheit
und Logistik stellen keine großen Hürden mehr dar
... Als weitere Hürden nannten die befragten Unternehmen
aus Deutschland, Österreich und der Schweiz eine ihrer Meinung nach
nicht ausreichende Fälschungssicherheit der übertragenen Informationen
und Vertrauensprobleme mit zunächst unbekannten Handelspartnern."
FAZ 3.8.00 S. 23
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"Die Wahrheitsbehörde - eine Illusion / Rechtsextremismus
im Internet: Verbote sind kaum möglich - meist sind nicht einmal die
Urheber zu ermitteln
... Firmen, die einen Internet-Zugang anbieten, nehmen illegale
Inhalte sofort von ihren Rechnern, falls sie jemand darauf hinweist. Ein
registrierter Kunde ist anhand seiner Datenspur, den so genannten
Logfiles, immer zu identifizieren. Ermittelt die Polizei die Rechner-Adresse,
kann der Provider sie einer Person zuordnen." Tsp 3.8.00 S. 4
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"Datenschützer gehen gegen US-Spionage vor
/ Geheimdienst NSA auch in Deutschland aktiv - Gesetze sollen Lauschern
die Arbeit erschweren
... Nun will der deutsche Datenschutzbeauftragte Jacob seine
europäischen Kollegen mobilisieren. Das Problem des globalen Abhör-Netzwerks
'Echelon' soll nach seinem Vorschlag Thema der nächsten Konferenz
der europäischen Datenschützer im Herbst werden, sagte Jacob
in einem Gespräch mit der WELT. Es bestehe die Gefahr, dass mit Echelon
auch in elementare Grundrechte des Persönlichkeitsschutzes europäischer Bürger
eingegriffen werde, so dass sich für den demokratischen Rechtsstaat
'die Frage der Legitimität dieses Systems stellt'. Vordringlich sei
eine Bestandsaufnahme, die an Stelle von Mutmaßungen und Widersprüchen
gesicherte Fakten setze. Auf deren Grundlage fordert Jacob klare gesetzliche
Regelungen für nachrichtendienstliche Lauschaktionen auf europäischer
Ebene." WELT 3.8.00 S. 4
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"Im Weltraum gibt's keinen Datenschutz /
Unesco und Esa warnen vor der elektronischen Überwachung aus dem All
... Die Technologien seien so weit fortgeschritten, dass
eine nahezu lückenlose globale elektronische Überwachung von
Individuen und deren Kommunikation möglich sei. Sogar die Bestimmung
der aktuellen Position von einzelnen Personen sei schon heute aus dem All
möglich, ohne dass Betroffene dies bemerken könnten, heißt
es in dem Unesco/Esa-Papier. ... War die Nutzung mächtiger elektronischer
Überwachungssysteme in der Vergangenheit staatlichen Organisationen
und Militärs vorbehalten, so sei in der Zukunft auch mit einem kommerziellen
Einsatz zu rechnen. Wichtig sei in diesem Zusammenhang das Schließen
einer bislang kaum wahrgenommenen Gesetzeslücke beim Datenschutz.
Bisher verbietet nämlich kein Gesetz das Speichern von personenbezogenen
Daten auf Computern, die sich im Weltraum befinden." WELT 3.8.00
S. 1
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LOKALES
Brandenburg:
"Kabinett stimmt Videoüberwachung zu / Anfang
mit 'unter zehn Plätzen'
... Auf Wunsch der SPD verständigte sich das Kabinett darauf,
dass eine Arbeitsgruppe bis Dienstag klären soll, ob die Zahl der
videoüberwachten Plätze per Gesetz begrenzt werden kann. Schönbohm
sprach sich gegenüber dieser Zeitung dagegen aus: Eine solche
Zahl gehöre nicht ins Polizeigesetz." Tsp 3.8.00 S. 20
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