Privacy Magazine - Hauptseite Das Privacy Magazine "prima" wird vom Berliner Beauftragten für Datenschutz und Akteneinsicht zusammengestellt und herausgegeben. Die regelmäßigen - an Wochentagen täglichen - Ausgaben enthalten eine Übersicht von ausgewählten Berichten der Berliner und überregionalen Presse.

 

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Ausgabe vom 31. August 2000

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"Verrostete Metallkarten für Ex-Zwangsarbeiter wertvoll
Berliner Hobby-Bunkerforscher finden Kartei aus der NS-Zeit, auf die Überlebende Ansprüche gründen können
... Was Hobby-Bunkerforscher des Vereins 'Berliner Unterwelten' vor zwei Monaten zufällig im Werkschutzbunker der ehemaligen Berliner Fa. C. Lorenz fanden, ist eine kleine Sensation. 3108 als Zwangsarbeiter registrierte Personen konnte der Historiker Jens W. Kleist identifizieren. Am Mittwoch übergab er seine Liste mit Namen, Jahrgang, Nationalität und Einsatzabteilungen dem Berliner Landesarchiv." FR 31.8.00

"Eine deutsche Prägung
Fund im Bunker: Eine Kartei könnte helfen, Zwangsarbeiter zu entschädigen - wenn sie noch leben
" SZ 31.8.00

"Gelbe Markierung = Zwangsarbeiter
Der Karteikartenfund von Tempelhof: Viele Menschen können sich nun Hoffnung auf Entschädigung machen"
Tsp 31.8.00 S. 11

"In den rostigen Schränken lagen die Karteikarten
Wie der Hobbyforscher Janick in einem Berliner Bunker die Daten von 3000 Zwangsarbeiter entdeckte"
WELT 31.8.00 S. 38

"Im Bunker geborgen
3108 Zwangsarbeiter haben wieder Name und Nummer"
FAZ 31.8.00

"Berlin soll Informationsstelle für NS-Zwangsarbeiter einrichten
Nach Fund von 3000 Namen fordert das Landesarchiv Unterstützung"
BerlZtg 31.8.00 S. 21

"Kartei ausgewertet: Zehn leben noch
Daten führen zu ehemaligen Zwangsarbeitern aus der Ukraine
... Die in einem früheren Bunker des Elektrowerkes C. Lorenz entdeckte Zwangsarbeiter-Kartei wurde gestern der Öffentlichkeit präsentiert und als Abschrift dem Landesarchiv übergeben." MoPo 31.8.00 S. 36

BRANDENBURG

"Big Brother an gefährlichen Plätzen
Streit um Vorrang von Schutz für Leib und Leben oder Persönlichkeitsrechten
... Innenminister Jörg Schönbohm will die parlamentarischen Hürden für das vom Kabinett abgesegnete neue Polizeigesetz im Herbst nehmen. Somit könnten Anfang kommenden Jahres die ersten Videokameras in Brandenburg installiert werden. Heftige Diskussionen stehen jedoch bevor. Der rechtspolitische Sprecher der SPD-Fraktion, Peter Muschalla, kündigte gestern an, er werde der Videoüberwachung nicht zustimmen." MoPo 31.8.00 S. 38

"SPD- Politiker gegen Videoüberwachung des Gubener Gedenksteins
Innenpolitiker Schippel: Rechtsextreme werden angespornt
... Innenstaatssekretär Eike Lancelle .. vertritt die Ansicht, dass gerade Tatorte wie der Gubener Gedenkstein durch Videoüberwachung besser vor Anschlägen geschützt werden könnten. Deshalb müsse der vom Kabinett jüngst beschlossene Gesetzentwuf zur Videoüberwachung öffentlicher Plätze jetzt schnell den Landtag passieren. Doch formiert sich in der SPD Widerstand, so dass noch mit heftigen Auseinandersetzungen im Landtag gerechnet wird. ... Der innenpolitische Sprecher der SPD-Fraktion, Werner Schippel, befürchtet, dass die Rechtsextremen durch Kameras noch angespornt werden könnten, sich maskiert an der Tafel auszutoben. 'Das wäre das schlimmste, was passieren kann'. 'Eine Videoüberwachung wäre ein Armutszeugnis für die Gubener', betonten auch andere Sozialdemokraten Tsp 31.8.00 S. 18

SACHSEN

"Biedenkopfs halbherzige Ehrenerklärung
In der Datenschutzaffäre verliert Sachsen Justizminister an Rückhalt
.... Die Geschichte auf die der sächsische Datenschutzbeauftragte Thomas Giesen gestoßen ist und die Heitmann in den letzten Tagen das Leben schwer gemacht hat, reicht in das Jahr 1997 zurück. Auf Wunsch des Görlitzer CDU-Kreisvorsitzenden Volker Bandmann soll der Minister Informationen zu einem Ermittlungsverfahren bei der Staatsanwaltschaft Görlitz angefordert haben. Anschließend informierte der Justizminister Bandmann auf einer Klausur der CDU-Landtagsfraktion." Tsp 31.8.00 S. 5