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Tageszeitungen]
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"Virtuelle Rathäuser warten auf Besucherströme
Immer mehr Verwaltungen stellen Dienste ins Internet. Ob Ausstellung
eines Anwohnerparkscheins, Anmeldung beim Stadtwerk oder Erteilung einer
Baugenehmigung - die Angebote im Netz wachsen. Doch solange sich die digitale
Unterschrift nicht durchsetzt, ist das interaktive Rathaus Zukunftsmusik." HB 4./5.8.00
S. 9
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"Betrüger surfen kostenlos im Internet / Code
eines Nutzers ausspioniert
Ein Internetnutzer aus Oberschneiding bei Straubing ist Opfer
eines Computervirus geworden. Mit diesem hatten Betrüger die
Passwörter des Mannes ausspioniert. ... Vom Nutzer unbemerkt können
dann auf der Festplatte gespeicherte Passwörter ausgelesen werden.
... Passwort und Zugangsdaten seines Internet-Accounts wurden an den Angreifer
übermittelt. Danach gingen im Laufe von zwei Monaten 85 Personen aus
dem gesamten Bundesgebiet mit dem Passwort des Niederbayern online. ...
Angriffe wie dieser können mit einer Antiviren-Software verhindert
werden. Außerdem sollten keine Passwörter auf der Festplatte
gespeichert werden, erklärte der Sprecher der Straubinger Polizei,
... . Viele Internetprogramme bieten entsprechende Alternativen."
SZ 4.8.00 S. 20
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"Das bulgarische 'Watergate' / 'Wanzen' in Wohnungen des Generalstaatsanwalts und anderer hoher Beamter" NB 4.8.00 S. 10
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LOKALES
Berlin:
"S-Bahnhöfe mit Fernüberwachung
... Wie S-Bahnsprecher Gunnar Meyer gestern sagte, sollen die Stationen
Mühlenbeck-Mönchmühle, Attilastraße sowie Blankenfelde
und Buckower Chaussee künftig vom Personal benachbarter Stationen
abgefertigt werden, per Fernüberwachung mittels Kameras."
MoPo 4.8.00 S. 28
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"Überwachung per Kamera ist tabu / Berliner
SPD blockt den Video-Einsatz an Kriminalitäts-Schwerpunkten konsequent
ab
... Für Heidemarie Fischer, Innenexpertin der SPD-Fraktion,
ist die Einführung der Videotechnik kein Thema. Sie pocht auf die
Koalitionsvereinbarung, in der von einem begrenzten Einsatz an gefährdeten
Objekten die Rede ist, die großflächige Überwachung öffentlicher
Orte aber abgelehnt wird. ... CDU-Innenexperten Roland Gewalt ... "Kfz-Diebstahl
oder Straßenraub weichen nicht auf andere Plätze aus, sondern
werden deutlich verringert. ...' ... Probleme mit dem Datenschutz seien
außerdem durch den Stand der Videotechnik nicht mehr vorhanden. Die
bis zu 50 000 Mark teuren Anlagen seien mit Ausblendfunktionen ausgerüstet,
die Unbeteiligten Anonymität garantiere." MoPo 4.8.00 S. 27
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Brandenburg:
"Videoüberwachung in Brandenburg / Landesregierung
stimmt Gesetzesvorlage Schönbohms zu
... Allerdings, hieß es in Potsdam am Donnerstag, gebe
es noch 'Formulierungsbedarf' im Gesetzestext. Gemeint ist damit unter
anderem, ob die Zahl der videoüberwachten Plätze schon im Gesetz
festgelegt werden soll. ... Etwa zehn Plätze sollen zunächst
überwacht werden. Die Zahl könnte auf fünfzehn erhöht
werden. ... 300 000 Kameras sollen in ganz Deutschland bereits im Einsatz
sein. Bislang wurde dies vor allem durch das Hausrecht juristisch gedeckt.
Wie in Brandenburg suchen auch die Länder Mecklenburg-Vorpommern,
Schleswig-Holstein, Niedersachsen, Sachsen-Anhalt und Sachsen nach rechtlichen
Regelungen oder haben sie bereits gefunden, um öffentliche Räume
mit Videokameras überwachen zu lassen. ... Viel weiter als in Deutschland
ist die Videoüberwachung in Großbritannien fortgeschritten,
wo schon zu Beginn der achtziger Jahre Kameras installiert wurden,
um dem Vandalismus in den Innenstädten stärker begegnen zu können. In
Frankreich hingegen erhebt sich gegen eine solche Praxis starker Widerstand." FAZ 4.8.00
S. 2
"'Big Brother' oder mehr Sicherheit? /
Videoüberwachung in Brandenburg wird immer wahrscheinlicher - Kabinett
im Grundsatz einig
... Vorgesehen ist, dass die Plätze von einem Polizisten
vom Monitor aus beobachtet werden. Aufgezeichnet werden soll nur in so
genannten 'verdachtsabhängigen Momenten', wenn also von der Beobachtung
auf eine bevorstehende Straftat geschlossen werden kann. ... Die SPD will
die Zahl der zu überwachenden Plätze per Gesetz begrenzen. Dem
verweigert sich der Innenminister. ... Noch kein Konsens sei in der Frage
erreicht worden, ob die Videoüberwachung zunächst als - möglicherweise
fünfjähriges - Pilotprojekt gestartet werden wird." MoPo
4.8.00 S. 34
"Polizei rätselt über Standorte für
Videokameras / Installation im Kabinett grundsätzlich beschlossen
- bis zu 15 Brennpunkte der Kriminalität sollen überwacht werden
... ... Sprecher des Potsdamer Polizeipräsidiums Geert
Piorkowski ... ... Auf alle Fälle werde man erst den Erlass des
Innenministers abwarten, in dem auch die Kriterien für die Aufstelllung
der Kameras aufgeführt sein werden. Es sei zum Beispiel noch nicht
klar, sagte Piorkowski, ob die Kameras an Orten erhöhter Kriminalität
installiert werden sollten oder dort, wo gar nicht so viel passiert, die Bürger
sich aber besonders unsicher fühlen. ... ... Sprecherin des Oranienburger
Polizeipräsidiums, Christina Rossow. 'Eigentlich gibt es aber bei
uns keine Orte, wo Kameras unbedingt erforderlich sind.' Auch die
Polizei in Eberswalde kann gegenwärtig 'keinen akuten Bedarf'
ausmachen." WELT 4.8.00 S. 44
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