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Tageszeitungen]
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"Wirtschaft stemmt sich gegen Internet-Steuer
/ Pläne der Finanzminister noch nicht vom Tisch
... Unternehmen müssten den Finanzämtern nachweisen,
zu welchen Anteilen ihre Mitarbeiter das Internet privat nutzen. ... ...
sehen die Spitzenverbände durch den Erlass das Fernmeldegeheimnis
und den Datenschutz verletzt." BerlZtg 5./6.8.00 S. 34
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"Innenminister für schärferes Waffenrecht
... Die von Schily am Freitag veröffentlichten Eckpunkte
sehen unter anderem einen so genannten Kleinen Waffenschein auch für
Gas- und Schreckschusswaffen vor. Wer solche Waffen künftig erwerben,
besitzen oder führen will, benötigt dafür ein polizeiliches Führungszeugnis,
das dem Verkäufer vorgelegt werden muss." SZ 5./6.8.00 S.
2
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"Waigel will wegen Stasi-Protokollen Karlsruhe
anrufen / Ex-Bundesfinanzminister: Weitergabe nicht verfassungskonform
/ Auch Rot-Grün möchte Herausgabe von Gesprächsnotizen
verhindern
Um die geplante Herausgabe der von der Stasi abgehörten
Telefonate westdeutscher Prominenter gibt es nach einem 'Spiegel'-Bericht
neuen Ärger. ... Die Sprecherin der Gauck-Behörde, Cornelia
Bull, betonte am Samstag auf dpa-Anfrage, es sei keineswegs die Herausgabe
der kompletten Abhörprotokolle der DDR-Staatssicherheit (Stasi) an
Journalisten geplant. Es gehe vielmehr lediglich um die daraus gefertigten
Zusammenfassungen, aus denen alles Persönliche herausgefiltert werde.
Beim Umgang mit den Protkollen würden 'alle Persönlichkeitsrechte
geschützt und geachtet', sagte Bull." Tsp 6.8.00 S. 5
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"Private E-Mails im Job sind für den Arbeitgeber
tabu
... Die Überwachung der Kommunikation am Arbeitsplatz und
die Nutzung von E-Mails und Internet zu privaten Zwecken sorgt immer wieder
für Zündstoff im Betrieb. Für Firmen gilt dabei in aller
Regel das Fernmeldegeheimnis: 'Sie müssen sich, wenn die Nutzung der
Telekommunikationsanlage zu privaten Zwecken nicht grundsätzlich ausgeschlossen
ist, an die Datenschutzbestimmungen des Telekommunikationsgesetzes halten',
betonte die Zeitschrift 'Computer Fachwissen'. Nach dem Fernmeldegeheimnis
wird das Mithören oder Erfassen von Daten über das Kommunikationsverhalten
eines Arbeitnehmers als Eingriff in seine Persönlichkeitsrechte
gewertet. Gleiches gilt für elektronische Post: ... . Persönlich
adressierte E-Mails dürfen jedoch nicht gelesen werden. ... Bei einem
begründeten Verdacht darf der Arbeitgeber jedoch in Einzelfällen
Kontrollen durchführen. ... Eine systematische Überwachung, wie
sie Filterprogramme in den USA ermöglichen, ist in Deutschland jedoch
nicht erlaubt." WELT 5.8.00 S. B 1
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"Manchmal wäre die Post gern Zensor / Das
Gesetz gibt vor, was zugestellt werden darf und was nicht
... Die Deutsche Postgewerkschaft (DPG) ... ... nicht immer
lässt sich von außen erkennen, ob der Brief rechtsextremes oder
rechtsextremistisches Gedankengut enthält. 'Uns geht es deshalb
darum, nicht nur nach der Außenseite der Sendung, sondern
auch nach dem Inhalt entscheiden zu können', sagt Siegrun Schmied.
... Doch wie soll diese Kontrolle erfolgen? Nach Artikel 10 des Grundgesetzes
ist das Briefgeheimnis ausdrücklich geschützt." Tsp
5.8.00 S. 4
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"Schneller als James Bond / Wenn Geheimdienste
im Netz etwas preisgeben, ist Vorsicht geboten. Ex-Agenten sind da schon
interessanter
... Welche Verhaltensweisen man als Bürger wählen
sollte, um sich der Überwachung zu entziehen, erfährt man im
Internet. Der BND benutzt für seine geheime Post asymmetrische Verschlüsselungsverfahren.
Die sind nicht knackbar, weil die Faktorisierung sehr großer Primzahlen,
auf denen diese Methode beruht, ein mathematisch ungelöstes Problem
ist. Wer E-Mails wie ein Top-Spion schreiben will, kann eine derartige
Software auch gebrauchen. Sie heißt zum Beispiel Pretty Good Privacy
(PGP) und ist kostenlos im Internet zu beziehen." Tsp 6.8.00 S. 30
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LOKALES
Brandenburg:
"Videoüberwachung weiter umstritten / SPD
will Nachbesserungen
... Innenminister Jörg Schönbohm (CDU) ... kritisierte
Bauminister Hartmut Meyer, der sich am Freitag skeptisch zur Videoüberwachung
geäußert und für eine Versuchszeit die Überwachung
von maximal fünf Kriminalitätsschwerpunkten gleichzeitig gefordert
hatte. Meyer äußere sich öffentlich zu Fachfragen, für
die er keine Kompetenz habe, so Schönbohm. ... Aus der SPD kommt starker Druck,
um die im Gesetzentwurf vorgesehenen Regelungen aufzuweichen. So will sie
die Zahl der Orte, die videoüberwacht werden dürfen, im Gesetz
festschreiben, außerdem Gemeinden und Landtag in die Auswahl einbeziehen."
Tsp 5.8.00 S. 16
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