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zum Datenschutz][Hauptseite]
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"CDU fordert Offensive für E-Commerce
/ Forderungskatalog des Wirtschaftsrates
... Unbestritten ist nach Ansicht des CDU-Wirtschaftsrates die
Notwendigkeit eines wirksamen Datenschutzgesetzes. Immerhin werde der Schaden,
der durch unerlaubte Eingriffe in die Datennetze entstehe, auf jährlich
60 Mrd. DM geschätzt. Derzeit sei das Datenschutzrecht jedoch
gekennzeichnet durch Komplexität und hohe Regelungsdichte. Der CDU-Wirtschaftsrat
tritt aus diesem Grunde dafür ein, den Datenschutz zu entbürokratisieren,
um auf diese Weise zu einer größeren Transparenz der einzelnen
Regelwerke zu gelangen. Ziel müsse eine Vereinfachung und Verschlankung
der bestehenden Gesetze sein. Die Schaffung eines weiteren Extragesetzes
zum Datenschutz müsse verhindert werden. Nach Ansicht des Wirtschaftsrates
muss auch der 'uneingeschränkte Zugriff auf Datenverarbeitungssysteme'
der Unternehmen durch den Staat, konkret der Finanzverwaltung, verhindert
werden. Die Gefahr des Missbrauchs der gewonnenen Daten sowie die
Gefahr des Steuergeheimnisses lägen auf der Hand." HB 14.12.1999
S. 8
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"Tele-Info-Verlag darf Häuser fotografieren
... Das Verwaltungsgericht Karlsruhe hob in einem Eilbeschluss
eine Verfügung der Stadt bis zur Entscheidung in der Hauptsache auf.
Nach Auffassung der Richter ist die Computerdatenbank hinreichend
anonymisiert, sodasss die Gebäudeansichten nicht mit den jeweiligen
Adressen verknüpft werden könnten. ... (Aktenzeichen: 2 K 2911/99
vom 1.12.1999)." SZ 4.12.1999 S. 6
"Hausfassaden darf jeder fotografieren
Der Tele-Info-Verlag darf in Karlsruhe weiterhin Hausfassaden
und Straßen fotografieren, um daraus eine elektronische Computerdatenbank
zu erstellen." HB 14.12.1999 S. 4
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"Wenn der Fiskus schnüffelt / Zugriff
auf Firmenrechner
... Im Steuerbereinigungsgesetz, das im Dezember verabschiedet
werden soll, hat die Regierung kurz vor Schluss quasi durch die Hintertür
noch eine höchst verdächtige Bestimmung eingebaut. Sie verpflichtet
Unternehmen, den Finanzbehörden jederzeit den direkten Online-Zugriff
auf ihr Datenverarbeitungssystem zu ermöglichen." com!online
1/2000 14.12.1999 S. 10
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"Mehr amerikanische Werbesendungen für deutsche
Briefkästen
... Wie das 'Wall Street Journal' berichtet, will die Post durch
vermehrte Akquise von Direktmarketingkunden versuchen, ihren Umsatz zu
steigern - ... . ... In der Bundesrepublik gibt es gesetzliche Regelungen
zum Direktmarketing, etwa dass Werbebriefe nicht wie persönliche Briefe
aussehen dürfen. Postboten müssen sich an 'Keine Werbung'-Aufkleber
an Briefkästen halten." WELT 14.12.1999 S. 36
"Kampf um deutsche Briefkästen / Post fördert Direktmarketing amerikanischer Unternehmen in der Bundesrepublik" MoPo 14.12.1999 S. 12
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