Privacy Magazine - Hauptseite Das Privacy Magazine "prima" wird vom Berliner Datenschutzbeauftragten zusammengestellt und herausgegeben. Die regelmäßigen - an Wochentagen täglichen - Ausgaben enthalten eine Übersicht von datenschutzrelevanten Berichten der (von uns) ausgewählten Berliner und überregionalen (deutschen) Presse.

 

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Ausgabe vom 9. Dezember 1999

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"Wie ein normaler Brief im Kuvert / John Gilmore kämpft für die Privatsphäre im Internet
... Er ist Mitbegründer der bedeutenden amerikanischen Internet-Lobby Electronic Frontier Foundation ... . ... Mit seinem auf dem Betriebssystem Linux basierenden Verschlüsselungssystem 'Free S/WAN' soll es möglich sein, den kompletten Internet-Netzverkehr abhörsicher zu machen. ... Anonymisierung von Daten ist für Gilmore eine Lösung: 'Damit ist auch das Datenschutzproblem gelöst: Informationen, die nicht zugeordnet werden können, sind auch nicht zu missbrauchen.' ... Einen ersten Schritt kann jeder Internet-Benutzer tun: Die kostenlose Software PGP (www.pgpi.com) herunterladen und künftig nur noch verschlüsselte E-Mails austauschen." BerlZtg 9.12.1999 S. 21

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"Lauschangriff-Opfer
Gegen den Chef der nordirischen Sinn-Fein-Partei, Gerry Adams, ist während der Friedensverhandlungen mit den Protestanten offenbar ein Lauschangriff des britischen Geheimdienstes gestartet worden." MoPo 9.12.1999 S. 4

"Lauschangriff gegen Gerry Adams" WELT 9.12.1999 S. 6

"Sinn-Fein-Chef wird London Abhörung vor / Adams: 'Überaus ernster Vertrauensbruch
... Adams präsentierte Journalisten am Mittwoch in Belfast ein Abhörgerät, das seinen Angaben zufolge zwischen Dach und Innenraumverkleidung des von ihm benutzten Autos angebracht worden sei. Die 'Wanze' hätte seinen Angaben zufolge auch benutzt werden können, um das Auto mittels Satellitenortung zu verfolgen." ND 9.12.1999 S. 6

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Berlin:

"Der Fall Otto D. endet heute mit einem Vergleich / Scientology-Affäre: Tränen, Gebrüll, Rücktrittsforderungen / Anschuldigungen gegen Polizeidirektor haben Krise beim Verfassungsschutz verschärft" Tsp 9.12.1999 S. 15

"Schaden, wem Schaden gebührt / Die Pannes des Berliner Verfassungsschutzes
... Die 35 000 Mark, die der fälschlich als Scientologe bezeichnete Berliner Polizeidirektor Otto D.(...) erhält, sind für ein 'immaterielles Schmerzensgeld' ganz ungewöhnlich hoch." Tsp 9.12.1999 S. 10

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